The Boss Baby (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tom McGrath |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Familie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-23 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 125.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 527.965.936 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (7.581 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tim Templeton ist sieben, Einzelkind und hat ein Leben, das ihm vollständig gehört: drei Gutenachtlieder, drei Umarmungen, volle Aufmerksamkeit. Dann kommt ein Bruder — im Taxi, im Anzug, mit Aktenkoffer.
Der Säugling spricht, sobald die Eltern den Raum verlassen, und arbeitet für die Baby Corp. Sein Auftrag betrifft einen Hundekonzern, der ein Tier auf den Markt bringen will, das niemals erwachsen wird und damit sämtliche Zuneigung auf sich zieht, die sonst Babys bekämen. Tim muss ihm helfen, um ihn wieder loszuwerden.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Marla Frazees Bilderbuch von 2010 — vierunddreißig Seiten über einen Säugling, der sich benimmt wie ein Vorgesetzter.
Aus dieser einen Idee machte DreamWorks unter Tom McGrath eine abendfüllende Spionagekomödie mit Konzernen, Aufträgen und Verfolgungsjagden. Von der Vorlage bleibt der Einfall, alles Weitere ist erfunden.
Hinter den Kulissen
McGrath orientierte sich gestalterisch an der Animation der 1950er und 1960er Jahre, sichtbar an Formen, Farben und der Ausstattung des Elternhauses.
Auffällig ist der Wechsel der Techniken: Tims Fantasien erscheinen in vollständig anderen Stilrichtungen — als Zeichentrick, als Buntstiftskizze, als Modellbau —, während die eigentliche Handlung im üblichen Rechnerbild bleibt. Alec Baldwin sprach die Titelfigur, wobei der Film seine Stimmlage aus Wirtschaftsfilmen bewusst als Gag verwendet.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 528 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 125 Millionen. Die Besprechungen lagen bei rund dreiundfünfzig Prozent Zustimmung: gelobt wurden Besetzung und einzelne Einfälle, bemängelt die dünne Grundidee und der Anteil an Fäkalkomik.
Für Aufsehen sorgte die Oscar-Nominierung als bester Animationsfilm, mit der niemand gerechnet hatte — sie ging an einen Film mit mittelmäßigen Besprechungen, während mehrere hoch gelobte Arbeiten leer ausgingen, und wurde entsprechend breit kommentiert. Eine Fortsetzung und eine Serie folgten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Miles Bakshi als Tim (voice)
- Alec Baldwin als Boss Baby (voice)
- Jimmy Kimmel als Dad (voice)
- Lisa Kudrow als Mom (voice)
- Steve Buscemi als Francis Francis (voice)
- Tobey Maguire als Adult Tim / Narrator (voice)
- James McGrath als Wizzie / Elvis Impersonator (voice)
- Conrad Vernon als Eugene (voice)
- ViviAnn Yee als Staci (voice)
- Eric Bell Jr. als Triplets (voice)
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Verfügbarkeit
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