Tenemos que hablar (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Serrano |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-02-26 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (109 Stimmen) |
Worum es geht
Nuria hat eigentlich alles, was zu einem geordneten Leben gehört: einen Verlobten, liebende Eltern, eine Zukunft, die längst geplant scheint. Nur ein Detail passt nicht ins Bild: Sie ist noch immer mit Jorge verheiratet. Der frühere Firmenchef lebt inzwischen fast mittellos zusammen mit seinem einstigen Freund und Geschäftspartner Lucas. Als Nuria ihn mit der Scheidung konfrontieren will, glaubt sie, er habe versucht, sich aus einem Fenster zu stürzen. Aus Schuldgefühl heraus entwickelt sie mit ihren Eltern Miguel und Patricia einen Plan, der Jorge in dem Glauben lassen soll, die Scheidung sei noch nicht vollzogen und die finanziellen Verluste der Familie hätten nichts mit seinen Fehlentscheidungen zu tun. Was als gut gemeinte Notlüge beginnt, wächst sich zu einem Geflecht aus Täuschungen aus, das sich immer schwerer kontrollieren lässt.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 2016 unter der Regie von David Serrano. In den zentralen Rollen sind Hugo Silva, Michelle Jenner, Ernesto Sevilla und Belén Cuesta zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt auf eine klassische Konstellation der Beziehungskomödie: eine Lüge, die aus Rücksicht entsteht, sich aber selbst am Laufen halten muss und dabei immer mehr Beteiligte hineinzieht. Dass gleich mehrere Figuren – Nuria, ihre Eltern, der Verlobte, der Ex-Ehemann und dessen Freund Lucas – in das Geflecht verwickelt sind, deutet auf eine Erzählung mit mehreren Handlungssträngen hin, die sich zunehmend verknoten. Der finanzielle Absturz Jorges und die Verbindung zum Vermögen der Schwiegerfamilie geben der Komödie zudem einen Unterton, der über reine Verwechslungskomik hinausgeht: Es geht nicht nur um Gefühle, sondern auch um Geld, Schuld und Verantwortung, die sich hinter dem komödiantischen Chaos verbergen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,5 aus einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz nach oben oder unten ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile neun Jahre vergangen, in denen der Titel offenbar kein größeres Publikum jenseits eines spanischsprachigen Kernpublikums gefunden hat. Innerhalb der Komödien um Ehekrisen und Notlügen reiht er sich als eher unauffälliger Beitrag ein, dessen Wirkung stark davon abhängt, wie geschickt das Lügengeflecht am Ende aufgelöst wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugo Silva als Jorge
- Michelle Jenner als Nuria
- Ernesto Sevilla als Lucas
- Belén Cuesta als Yoli
- Óscar Ladoire als Miguel
- Verónica Forqué als Patricia
- Ilay Kurelovic als Víctor
- Borja Luna als Pepe
- Roberto Álamo als Luismi
- Diego Martín als Juan Carlos
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Verfügbarkeit
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