Steve Jobs: The Man in the Machine (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alex Gibney |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-08-07 |
| Einspielergebnis | 494.506 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (260 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Mittelpunkt steht Steve Jobs, der Apple-Mitgründer, der in Jeans und schwarzem Rollkragenpullover zu einer öffentlichen Figur wurde. Die Dokumentation nähert sich ihm über Menschen, die ihn aus der Nähe kannten, und zeichnet ein Bild, das zwischen unternehmerischem Erfolg und zwischenmenschlichen Brüchen changiert. Erzählt wird von einem Mann, der als Genie und zugleich als schwierig im Umgang beschrieben wird, der Weggefährten immer wieder vor den Kopf stieß. Besonders Raum bekommt die komplizierte Beziehung zu seiner Tochter Lisa Brennan-Jobs, die ihm auf einer Geschäftsreise nach China nahekam, nach der Rückkehr in die USA aber wieder mit seiner Distanziertheit konfrontiert wurde. Auch seine High-School-Freundin Chrisann Brennan schildert diese Dynamik aus eigener Perspektive.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm stammt aus dem Jahr 2015 und wurde von Alex Gibney inszeniert. Statt auf nachgestellte Szenen setzt er auf Gesprächspartner aus Jobs' Umfeld, darunter Bob Belleville, Chrisann Brennan, Nolan Bushnell und Jason Chen, die jeweils eigene Ausschnitte seines Lebens beisteuern.
Hinter den Kulissen
Dass die Auswahl der Gesprächspartner private Weggefährten wie Brennan und Belleville ebenso einschließt wie Personen aus der Tech-Branche, etwa Bushnell und Chen, deutet auf einen Ansatz hin, der berufliches Wirken und persönliches Umfeld bewusst nebeneinanderstellt statt sie getrennt zu behandeln. Die Konzentration auf Interviews statt auf eine chronologische Erfolgsgeschichte legt nahe, dass der Film weniger an einer Heldenerzählung interessiert ist als an widersprüchlichen, teils unbequemen Sichtweisen auf eine öffentlich stark verklärte Figur. Als reiner Dokumentarfilm verzichtet er auf fiktionale Zuspitzung und bleibt auf die Aussagen der Beteiligten angewiesen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, in denen sich die Wahrnehmung von Steve Jobs als Person weiter ausdifferenziert hat. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres über einflussreiche Unternehmerpersönlichkeiten reiht sich der Titel ein als eine Perspektive unter mehreren, die den Fokus bewusst auf persönliche Konflikte statt auf technische Errungenschaften legt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Bob Belleville als Self
- Chrisann Brennan als Self
- Nolan Bushnell als Self
- Jason Chen als Self
- Nick Denton als Self
- Jesus Diaz als Self
- Peter Elkind als Self
- Alex Gibney als Narrator (voice)
- Andy Grignon als Self
- Yukari Iwatani Kane als Self
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Verfügbarkeit
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