Staatsanwälte küsst man nicht (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ivan Reitman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-06-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 93.151.591 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (241 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tom Logan ist Assistant District Attorney und steht eigentlich vor dem Sprung in ein höheres Amt. Dieser Plan gerät ins Wackeln, als er auf die Verteidigerin Laura Kelly trifft und über sie mit deren Mandantin Chelsea Deardon in Kontakt kommt. Chelsea ist keine gewöhnliche Klientin: Der Diebstahl eines wertvollen Gemäldes gehört noch zu den harmloseren Vorwürfen, die im Raum stehen. Die beiden Frauen drängen Logan dazu, tiefer zu graben und dabei auch mit den eigenen beruflichen Regeln nicht allzu genau zu sein. Je weiter er sich auf diesen Weg einlässt, desto deutlicher wird, dass hinter der Sache mit dem Bild ein größerer, deutlich ernsterer Zusammenhang steckt, als es zunächst den Anschein hatte.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1986 unter der Regie von Ivan Reitman. In den Hauptrollen sind Robert Redford, Debra Winger, Daryl Hannah und Brian Dennehy zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Krimi legt einen Ton fest, der Ermittlungsarbeit und zwischenmenschliche Verwicklungen nicht getrennt, sondern ineinander verschränkt erzählt. Dass die Handlung über eine Anklägerfigur, eine Verteidigerin und eine Klientin mit undurchsichtiger Vergangenheit aufgebaut ist, sorgt für ein Dreiecksgefüge, in dem berufliche und persönliche Motive kaum sauber zu trennen sind. Der Ausgangspunkt – ein gestohlenes Gemälde – wirkt zunächst wie ein klassischer Krimi-Aufhänger, entpuppt sich der Anlage nach aber als Einstieg in etwas Größeres. Die Besetzung mit vier tragenden Rollen deutet darauf hin, dass die Geschichte auf mehrere gleichgewichtige Perspektiven setzt statt auf eine einzelne Ermittlerfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit der Entstehung 1986 sind mittlerweile fast vier Jahrzehnte vergangen, was ihn deutlich in die Filmgeschichte der 1980er Jahre einordnet, einer Zeit, in der Komödie und Krimi häufig zu leichten, dialoglastigen Mischformen verbunden wurden. Innerhalb dieses Genrefelds reiht sich der Titel als Beispiel für eine Erzählweise ein, die Gerichtsmilieu und persönliche Verstrickung als Motor der Handlung nutzt, ohne dass die vorliegenden Zahlen eine besondere Sonderstellung nahelegen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Robert Redford als Tom Logan
- Debra Winger als Laura J. Kelly
- Daryl Hannah als Chelsea Deardon
- Brian Dennehy als Cavanaugh
- Terence Stamp als Victor Taft
- Steven Hill als Bower
- David Clennon als Blanchard
- John McMartin als Forrester
- Jennifer Dundas als Jennifer Logan
- Roscoe Lee Browne als Judge Dawkins
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Verfügbarkeit
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