Sole a catinelle (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gennaro Nunziante |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-31 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 51.936.318 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.748 Stimmen) |
Worum es geht
Der Film spielt während der Finanzkrise. Checco Zalone, ein süditalienischer Zugewanderter in Padua, arbeitet als Staubsaugervertreter.
Als es wirtschaftlich abwärtsgeht, verspricht er seinem Sohn Nicolò dennoch eine Urlaubsreise — wenn die Noten stimmen. Im südlichen Molise trifft Checco die französische Künstlerin Zoe und deren Sohn Lorenzo, der an selektivem Mutismus leidet. Es folgen verwickelte Bekanntschaften mit Mafiosi, Geschäftsabschlüsse und eine Annäherung an seine frühere Frau Daniela.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Gennaro Nunziante, das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Checco Zalone.
Checco Zalone spielt die Hauptfigur unter seinem eigenen Namen. Miriam Dalmazio spielt die Daniela Parisi, Aurore Erguy die Zoe Garnier und Marco Paolini den Vittorio Manieri.
Gedreht wurde in Molise und in der Toskana. Das Budget betrug rund acht Millionen Euro, den Verleih übernahm Medusa Film.
Ein Epilog zeigt Checcos Tante Rita, die nach einer hohen Stromrechnung einen Herzstillstand erleidet.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Komödie und Zeitdiagnose. Sein Gegenstand ist der wirtschaftliche Abstieg: ein Vertreter, dessen Geschäft wegbricht, und ein Urlaubsversprechen, das er nicht halten kann. Der Witz entsteht aus einer Lage, die für viele Zuschauer keine erfundene war.
Die Wanderungsbewegung ist dabei mitgedacht. Checco ist ein Süditaliener im Norden; die Reise führt ihn zurück in den Süden, nach Molise. Der Film erzählt damit auch von einer Binnenwanderung und von dem, was sie kostet.
Bemerkenswert ist die Doppelrolle Checco Zalones. Er schreibt am Drehbuch mit und spielt eine Figur, die seinen Namen trägt — die Grenze zwischen Rolle und Darsteller wird bewusst offengelassen. Der Epilog um die Tante mit der Stromrechnung zeigt, wie weit die Komödie dabei ins Bittere gehen darf.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte 51,9 Millionen Euro ein. Allein am Startwochenende kamen 18,6 Millionen zusammen — ein Rekord.
Die Kritik urteilte trotz dieses Erfolgs überwiegend gemischt.
Diese Kombination ist für das italienische Kino jener Jahre kennzeichnend: ein Film, der im Inland ein Massenpublikum erreicht und international kaum wahrgenommen wird. Bei rund acht Millionen Euro Herstellungskosten steht ein Einspielergebnis vom mehr als Sechsfachen — eine Rechnung, die kaum eine Produktion dieser Größenordnung erreicht.
Die Zurückhaltung der Kritik richtet sich dabei nicht gegen den Erfolg, sondern gegen die Machart. Eine Komödie, die auf einen einzelnen Darsteller und dessen Bühnenfigur zugeschnitten ist, lässt sich schwer an den Maßstäben des Erzählkinos messen — und will es auch nicht.
Bilder





Besetzung & Stab
- Checco Zalone als Checco
- Miriam Dalmazio als Daniela
- Marco Paolini als Vittorio Marin
- Robert Dancs als Nicolò
- Aurore Erguy als Zoe
- Augusto Zucchi als Bollini
- Stefano Sabelli als Onofrio
- Claudia Brovedani als Olga Bollini
- Ruben Aprea als Lorenzo Marin
- Orsetta De Rossi als Domiziana
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Verfügbarkeit
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