Slumber Party Massacre II (1987)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Deborah Brock |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 76 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1987-10-16 |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (201 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Jahre nach den Morden des entflohenen Massenmörders Russ Thorn in Venice, Los Angeles, kommen die überlebenden Schwestern Courtney und Valerie mit dem Erlebten unterschiedlich zurecht. Valerie musste in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden, während die jüngere Courtney bei ihrer Mutter lebt, zur Highschool geht und mittlerweile in einer Girlband spielt. Die alten Albträume lassen sie jedoch nicht los. Als sie mit ihren Bandkolleginnen und ein paar jungen Männern ein unbeschwertes Wochenende in einem Ferienhaus verbringen will, werden ihre nächtlichen Visionen zunehmend realer: Ein Rockabilly-Musiker mit Gitarre und aufgesetztem Drillbohrer beginnt, sie zu jagen. Wo die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit verläuft, bleibt lange offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1987 unter der Regie von Deborah Brock. In den Hauptrollen sind Crystal Bernard, Jennifer Rhodes, Kimberly McArthur und Patrick Lowe zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Komödie kündigt sich schon in der Anlage der Geschichte an: Statt eines geradlinigen Slasher-Szenarios setzt der Stoff auf eine Traumlogik, in der die reale Bedrohung der Vergangenheit mit surrealen, überzeichneten Verfolgungsbildern verschmilzt. Die Figur des Angreifers als musikalisch kostümierter Verfolger mit skurriler Waffe verweist auf einen ironischen Umgang mit dem klassischen Slasher-Motiv, statt es rein bedrohlich zu inszenieren. Dass die Handlung an ein Trauma der Hauptfigur anknüpft und dieses in Albtraumform weiterführt, verlagert den Fokus von reiner Gewaltdarstellung auf die psychische Verarbeitung des Erlebten – wobei die komödiantische Ebene diesem Ernst eine bewusst schräge Gegenwelt entgegensetzt. Die Besetzung mit jungen Darstellerinnen und Darstellern passt zu einem Setting unter Jugendlichen im Ferienhaus, wie es für das Genre typisch ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld der Publikumsgunst und hat bislang kein großes Bewertungsvolumen erreicht. Seit der Entstehung 1987 sind mittlerweile fast vier Jahrzehnte vergangen, was ihn deutlich in die späten 1980er-Jahre der Horrorkomödie einordnet, eine Zeit, in der die Vermischung von Schrecken und Humor im Slasher-Umfeld verbreitet war. Innerhalb dieses Spektrums positioniert sich der Titel als Beispiel für eine bewusst ungewöhnliche, traumhaft verschobene Variante des Subgenres.
Bilder








Besetzung & Stab
- Crystal Bernard als Courtney Bates
- Jennifer Rhodes als Mrs. Bates
- Kimberly McArthur als Amy
- Patrick Lowe als Matt Arbicost
- Juliette Cummins als Sheila Barrington
- Heidi Kozak als Sally Burns
- Cindy Eilbacher als Valerie Bates
- Atanas Ilitch als The Driller Killer
- Joel Hoffman als T.J. Meyers
- Scott Westmoreland als Jeff
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Verfügbarkeit
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