Sick of Myself (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kristoffer Borgli |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-09-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.051.375 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (444 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Signe und Thomas führen eine ungesunde Beziehung, in der stets einer versucht, den anderen zu übertrumpfen. Als Thomas mit seiner Kunst plötzlich tatsächlich Erfolg hat, gerät dieses Kräftemessen aus dem Gleichgewicht. Seine Kunst besteht vor allem darin, Designermöbel zu stehlen, und doch bringt sie ihm die Aufmerksamkeit, die Signe für sich selbst beansprucht.
Signe findet schnell eine Lösung, die ebenso absurd wie gefährlich ist. Sie besorgt sich dubiose russische Pillen, die als Nebenwirkung seltsame Hautirritationen auslösen, und nimmt gleich ganze Packungen davon. Mit Geschwüren am ganzen Körper geht sie zum Arzt und gibt sich schockiert und ahnungslos. Der Plan geht auf: Mitleid strömt ihr entgegen, die Medien berichten über ihre mysteriöse Krankheit, und selbst Thomas entschuldigt sich. Doch dann gerät alles außer Kontrolle, und die Geschichte nimmt einen immer böseren Verlauf.
Entstehungsgeschichte
Regie bei diesem Spielfilm aus dem Jahr 2022 führte Kristoffer Borgli. Kristine Kujath Thorp, Eirik Sæther, Fanny Vaager und Fredrik Stenberg Ditlev-Simonsen gehören zur Besetzung. Trotz seines drastischen körperlichen Themas ist der Film ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie und Horror sind eine ungewöhnliche Paarung, die hier folgerichtig wirkt. Die Komik entsteht aus der Absurdität von Signes Plan und aus der Eitelkeit, die ihn antreibt. Der Horror liegt im Körperlichen: in Geschwüren, Hautveränderungen und einer Selbstschädigung, die Signe bewusst in Kauf nimmt, um beachtet zu werden. Lachen und Unbehagen liegen dabei dicht beieinander.
Thematisch kreist die Geschichte um das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und um die Frage, was Menschen dafür zu opfern bereit sind. Thomas' Kunst aus gestohlenen Möbeln und Signes selbst herbeigeführte Krankheit spiegeln einander: Beide inszenieren sich, beide überschreiten Grenzen. Die Berichte in den Medien über Signes Leiden weiten den Blick vom Paar auf eine Öffentlichkeit, die solche Inszenierungen mit Anteilnahme belohnt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 liegt der Film klar über dem Mittelfeld, gestützt auf eine Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich. Seit dem Erscheinen sind 4 Jahre vergangen. Im Horrorbereich steht Sick of Myself für eine Spielart, die den Schrecken nicht aus dem Übernatürlichen bezieht, sondern aus dem eigenen Körper und aus sozialen Mechanismen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kristine Kujath Thorp als Signe
- Eirik Sæther als Thomas
- Fanny Vaager als Marte
- Fredrik Stenberg Ditlev-Simonsen als Yngve
- Sarah Francesca Brænne als Emma
- Steinar Klouman Hallert als Stian
- Ingrid Vollan als Beate
- Andrea Bræin Hovig als Lisa
- Henrik Mestad als Espen
- Anders Danielsen Lie als Doctor
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Verfügbarkeit
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