Shirley Valentine - Auf Wiedersehen, mein lieber Mann (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lewis Gilbert |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-08-30 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Shirley Valentine ist zweiundvierzig, Hausfrau, Mutter zweier erwachsener Kinder, die längst ihre eigenen, etwas chaotischen Wege gehen. Ihr Mann Joe betreibt eine Werkstatt und lebt in festen Gewohnheiten, während Shirley sich mit ihrer Einsamkeit arrangiert hat, indem sie ihre Gedanken der Küchenwand anvertraut. Früher war sie aufmüpfig genug, die Schule zu schmeißen – von diesem Feuer scheint im Alltag wenig übrig. Als ihre beste Freundin zwei Flugtickets nach Mykonos gewinnt und sie zur Begleitung überredet, beginnt Shirley, sich auf die Reise vorzubereiten. Auf der griechischen Insel begegnet sie dem schnauzbärtigen Costas, mit dem sie unbeschwerte Momente teilt. Am Ende der zwei Wochen bittet sie ihn um eine Anstellung in seiner Bar. Später folgt ihr Joe nach Griechenland, was die Frage aufwirft, ob die beiden ihre Ehe neu aufbauen können.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1989 unter der Regie von Lewis Gilbert. In den Hauptrollen sind Pauline Collins, Tom Conti, Julia McKenzie und Alison Steadman zu sehen. Die Freigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Komödie ordnet die Geschichte klar ein: Es geht weniger um dramatische Wendungen als um die leichte, humorvolle Betrachtung einer Frau, die aus eingefahrenen Bahnen ausbricht. Dass die Erzählung mit einem Monolog an eine Küchenwand beginnt, unterstreicht die innere Isolation der Figur, bevor die äußere Reise diese aufbricht. Die Verlagerung des Schauplatzes von der häuslichen Enge zu einer griechischen Insel funktioniert als erzählerischer Kontrast, der die Selbstfindung der Protagonistin sichtbar macht, ohne dass der Ausgang der Beziehung zwischen Shirley und Joe vorweggenommen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was für eine ruhige, dialoggetriebene Komödie ohne große Zuspitzungen nicht ungewöhnlich ist. Seit der Entstehung 1989 sind mittlerweile 36 Jahre vergangen, was den Film klar in eine Zeit vor den heutigen Erzählmustern von Selbstfindungsgeschichten einordnet. Innerhalb des Genres bleibt er ein Beispiel für eine Komödie, die ihre Themen über Charakterzeichnung statt über Tempo entwickelt.
Bilder




Besetzung & Stab
- Pauline Collins als Shirley Valentine-Bradshaw
- Tom Conti als Costas Demitriadis
- Julia McKenzie als Gillian
- Alison Steadman als Jane
- Joanna Lumley als Marjorie Majors
- Sylvia Syms als Headmistress
- Bernard Hill als Joe Bradshaw
- George Costigan als Dougie
- Anna Keaveney als Jeanette
- Tracie Bennett als Millandra
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Verfügbarkeit
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