Sexmission (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Juliusz Machulski |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-05-13 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (344 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Wissenschaftler Max und Albert nehmen an einem Experiment teil: Sie lassen sich einfrieren und sollen drei Jahre später wieder aufgetaut werden. Doch der Versuch misslingt. Statt nach der geplanten Zeit erwachen die beiden erst im Jahr 2044.
Zunächst können Max und Albert ihr Glück kaum fassen, denn die Welt hat sich gründlich verändert: Wohin sie auch blicken, sehen sie Frauen. Bald wird klar, dass sie die einzigen Männer sind, die es überhaupt noch gibt. Nach einem Krieg leben nur noch Frauen, Männer werden nicht mehr gebraucht, denn der Nachwuchs entsteht in der Retorte. In diesem totalitär regierten Frauenstaat gelten die beiden als „archäologische Funde“, als unnatürliche, aggressive Urwesen, die zwangsweise in die Gesellschaft eingegliedert werden sollen.
Entstehungsgeschichte
Juliusz Machulski führte Regie, der Film entstand 1984. Zur Besetzung gehören Olgierd Łukaszewicz, Jerzy Stuhr, Bożena Stryjkówna und Bogusława Pawelec. Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Männer, die einer Welt voller Frauen gegenüberstehen.
Hinter den Kulissen
Science Fiction, Abenteuer und Komödie verbinden sich zu einer komödiantischen Zukunftsvision. Der Kälteschlaf dient als klassisches Mittel, um Figuren aus ihrer eigenen Zeit in eine fremde Zukunft zu versetzen. Der Reiz liegt im Blick der beiden Männer auf eine Gesellschaft, deren Regeln ihnen völlig fremd sind.
Die Komik entsteht aus der Umkehrung. Was die beiden anfangs für ein Paradies halten, erweist sich als System, in dem sie als Relikte betrachtet werden. Der totalitäre Charakter des Staates gibt der Komödie eine politische Schärfe, und die geplante Zwangseingliederung verleiht dem Abenteuer eine handfeste Bedrohung.
Einordnung & Wirkung
Im Schnitt vergibt das Publikum 7,2 von 10 Punkten. Diese gute Bewertung stützt sich auf einige hundert Stimmen und zeigt, dass der Film seine Zuschauer überwiegend überzeugt.
Seit dem Erscheinen sind 42 Jahre vergangen, und das im Film genannte Jahr 2044 rückt inzwischen in greifbare Nähe. Innerhalb der Science-Fiction-Komödie gehört der Titel zu den Werken, die gesellschaftliche Verhältnisse mit den Mitteln der Überzeichnung befragen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Olgierd Łukaszewicz als Albert Starski
- Jerzy Stuhr als Maksymilian Paradys
- Bożena Stryjkówna als Lamia
- Bogusława Pawelec als Emma Dax
- Hanna Stankówna als Tekla
- Beata Tyszkiewicz als Berna
- Ryszarda Hanin als Dr. Yanda
- Barbara Ludwiżanka als Old Lady
- Mirosława Marcheluk als Advisor
- Hanna Mikuć als Linda
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Verfügbarkeit
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