Searching for Sugar Man - Die unglaubliche Geschichte des Sixto Rodriguez (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Malik Bendjelloul |
|---|---|
| Genre | Musik, Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-06-30 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.696.196 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (1.068 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sixto Rodriguez — noch nie gehört? Der mexikanischstämmige Singer-Songwriter war einst gefeiert wie Bob Dylan und Elvis Presley zusammen, allerdings nur in Südafrika. Dort wurde sein Album „Cold Fact" in den 70er Jahren zum Soundtrack der Anti-Apartheid-Bewegung. In seiner Heimat, den USA, wusste dagegen niemand von diesem Ruhm, nicht einmal er selbst. Eines Tages machen sich zwei südafrikanische Fans auf die Suche nach ihrem Idol, um das sich viele Gerüchte ranken, vor allem über einen angeblichen Selbstmord. Was sie schließlich entdecken, ist weit mehr, als sie sich erhofft hatten.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm von Malik Bendjelloul erschien 2012 und trägt im deutschen Verleih den erklärenden Zusatz „Die unglaubliche Geschichte des Sixto Rodriguez". Vor der Kamera treten Stephen Segerman sowie Rodriguez selbst auf, dazu Regan Rodriguez und Eva Rodriguez. Eine Freigabe ab 0 Jahren weist darauf hin, dass der Film ohne belastende Darstellungen auskommt.
Hinter den Kulissen
Musik und Dokumentarfilm treffen hier auf eine Struktur, die eher aus der Spurensuche stammt: Zwei Fans folgen Hinweisen, und das Publikum erfährt erst mit ihnen, wohin die Spur führt. Die 1970er Jahre, Südafrika, ein Musiker als Ikone und eine wahre Begebenheit: Diese Eckpunkte beschreiben genau dieses Gefälle zwischen zwei Ländern, in denen derselbe Mensch völlig Verschiedenes bedeutete. Dass der Film seine Auflösung zurückhält, ist keine Effekthascherei, sondern spiegelt den Kenntnisstand der Suchenden. Musik übernimmt dabei die Rolle des Belegs: Sie erklärt, warum die Verehrung überhaupt entstehen konnte.
Einordnung & Wirkung
7,9 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ist der höchste Wert in dieser Größenordnung, den ein Dokumentarfilm gewöhnlich erreicht — die Beteiligung ist moderat, das Urteil aber einheitlich positiv. 14 Jahre nach dem Erscheinungsjahr bleibt der besondere Reiz derselbe: Das Werk erzählt weniger eine Musikerbiografie als die Geschichte einer Wahrnehmung, die an einem Ort alles und am anderen nichts war.
Bilder







Besetzung & Stab
- Stephen Segerman als Self
- Rodriguez als Self
- Regan Rodriguez als Self
- Eva Rodriguez als Self
- Mike Theodore als Self
- Dennis Coffey als Self
- Sandra Rodriguez-Kennedy als Self
- Clarence Avant als Self
- Steve Rowland als Self
- Malik Bendjelloul als Self (uncredited)
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Verfügbarkeit
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