Paul Haggis
Werdegang
Paul Haggis wurde am 10. März 1953 geboren und begann seine Karriere als Autor für Fernsehsendungen wie „Love Boat", „One Day at a Time", „Diff'rent Strokes" und „The Facts of Life", wo er auch seine erste Nennung als Produzent erhielt. In den 1980er- und 1990er-Jahren schrieb er Drehbücher für Serien wie „thirtysomething", „The Tracey Ullman Show", „Due South", „L.A. Law" und „EZ Streets" und war an der Entwicklung von „Walker, Texas Ranger", „Family Law" und „Due South" beteiligt; als Executive Producer fungierte er bei „Michael Hayes" und „Family Law". Anerkennung in der Filmbranche erlangte er 2004 mit dem Drehbuch zu „Million Dollar Baby", das Clint Eastwood inszenierte und in dem er die Hauptrolle spielte; der Film wurde mit vier Oscars ausgezeichnet, darunter dem Oscar für den besten Film. Im selben Jahr entwickelte, schrieb und inszenierte Haggis mit „Crash" sein Regiedebüt bei einem großen Spielfilm, für das er zwei Oscars gewann, als Produzent des Films und für das beste Drehbuch. Er war damit der erste Drehbuchautor, der in zwei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils das Drehbuch zum mit dem Oscar für den besten Film ausgezeichneten Werk verfasste.
Filmografie bei uns
Als Schauspieler ist Paul Haggis bei uns mit einem einzigen Titel vertreten: dem Dokumentarfilm „Scientology: Ein Glaubensgefängnis" von 2015, der 62 Jahre nach seiner Geburt erschien.
Einordnung
Dieser einzige Titel erreicht bei uns eine Bewertung von 7,6 von 10. Da es sich um den einzigen bei uns geführten Titel handelt, entspricht dieser Wert zugleich dem Durchschnitt seiner Filmografie bei uns als Schauspieler.