Rosalie Blum (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julien Rappeneau |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-23 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (132 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vincent Machot führt ein Leben, das keine Überraschungen kennt. Zwischen seinem Friseursalon, seinem Cousin, seiner Katze und einer Mutter, die sich zu viel in sein Leben einmischt, verläuft sein Alltag in geregelten Bahnen. Dann kreuzt eine zufällige Begegnung diesen Alltag: Rosalie Blum, eine Frau, die ihm auf seltsame Weise bekannt vorkommt, obwohl er nicht sagen kann, woher. Statt die Sache auf sich beruhen zu lassen, beginnt Vincent, ihr nachzugehen, in der Hoffnung, das Rätsel um ihre Identität und die Verbindung zwischen ihnen zu lösen. Aus einer harmlosen Neugier wird eine Beobachtung, die sein bisher so kontrolliertes Leben zunehmend durcheinanderbringt.
Entstehungsgeschichte
„Rosalie Blum“ entstand 2016 unter der Regie von Julien Rappeneau. In den Hauptrollen sind Noémie Lvovsky, Kyan Khojandi, Alice Isaaz und Anémone zu sehen. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangslage – ein Mann, der eine ihm unbekannte Frau observiert, ohne dass sich sein Motiv in offener Zuneigung oder Bedrohung erschöpft – setzt auf eine leise, beobachtende Erzählweise, die typisch für Komödien mit stark charaktergetriebenem Ansatz ist. Dass die Besetzung mit Noémie Lvovsky und Anémone zwei Figuren aus dem Umfeld Vincents besetzt, deutet darauf hin, dass sein familiäres und soziales Netz ein ebenso wichtiger Teil der Geschichte ist wie die titelgebende Rosalie selbst. Die Konstruktion aus Zufall, Wiedererkennen und Verfolgung erzeugt eine Spannung, die weniger aus äußerer Handlung als aus der psychologischen Neugier der Hauptfigur entsteht – ein Erzählprinzip, das eher auf Beobachtung und Situationskomik setzt als auf große Wendungen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Anzahl abgegebener Stimmen bewegt sich „Rosalie Blum“ im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, in denen der Film offenbar kein großes Stimmenaufkommen gesammelt hat, was auf eine eher kleine, aber möglicherweise treue Zuschauerschaft schließen lässt. Innerhalb der französischsprachigen Komödientradition, die häufig mit ruhigen Beobachtungen des Alltags arbeitet, fügt sich der Film mit seiner Grundidee einer stillen Verfolgungsgeschichte ohne dramatische Zuspitzung ein.
Bilder



Besetzung & Stab
- Noémie Lvovsky als Rosalie Blum
- Kyan Khojandi als Vincent Machot
- Alice Isaaz als Aude Cerceau
- Anémone als Simone Machot
- Philippe Rebbot als Room-mate
- Sara Giraudeau als Cécile
- Camille Rutherford als Laura
- Nicolas Bridet als Laurent
- Pierre Diot als Le client ivre au bar
- Matthias Van Khache als Le copain du client ivre
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Verfügbarkeit
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