Requisitos para ser una persona normal (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leticia Dolera |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-04 |
| Einspielergebnis | 468.761 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maria ist 30 Jahre alt und empfindet sich selbst als eigenartig. Ihr Ziel ist simpel formuliert und doch kaum zu greifen: Sie will eine normale Person werden. Nur, was das eigentlich bedeutet, muss sie erst herausfinden. Sie beginnt, sich selbst zu befragen, welche Art Mensch sie ist und ob sie überhaupt als normal gelten könnte. Um der Sache näherzukommen, stellt sie sich eine Liste von Anforderungen zusammen, die sie nach und nach abarbeiten will. Auf diesem Weg bekommt sie Unterstützung von ihrem Bruder Alex, 25 Jahre alt und geistig beeinträchtigt, der in ihren Augen sämtliche Punkte der Liste bereits erfüllt. Außerdem lernt sie Borja kennen, der von Diäten und Gewichtsabnahme besessen ist. Zwischen den beiden entsteht ein ungewöhnlicher Handel: Maria hilft Borja zu einem aktiveren, gesünderen Leben, während er sie bei ihrem eigenen Vorhaben unterstützt.
Entstehungsgeschichte
Der 2015 entstandene Spielfilm stammt aus der Regie von Leticia Dolera, die zugleich die Hauptrolle der Maria übernimmt. An ihrer Seite stehen Manuel Burque, Miki Esparbé und Alexandra Jiménez. Eingeordnet ist der Film als Komödie.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangsfrage – was macht einen normalen Menschen aus – setzt die Komödie auf ein Fundament, das eher nachdenklich als albern ist. Dass Maria ausgerechnet von ihrem Bruder lernt, der als geistig beeinträchtigt beschrieben wird, aber alle ihre selbst aufgestellten Kriterien erfüllt, dreht die Ausgangsfrage um: Normalität erscheint hier weniger als Zustand, den man erreichen muss, sondern als Konstrukt, das die Hauptfigur selbst hinterfragt. Der Pakt mit Borja, der von einer Diät-Obsession erzählt, spiegelt dieses Thema, indem beide Figuren an äußeren Maßstäben für ein "richtiges" Leben arbeiten und sich dabei gegenseitig helfen. Die Konstellation aus drei sehr unterschiedlichen Figuren, die sich an einer gemeinsamen Unsicherheit reiben, trägt die Geschichte eher über Beziehungen als über klassische Komödien-Situationen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen lässt. Seit seiner Entstehung sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, was ihn zeitlich klar als Werk der Mitte der 2010er Jahre verortet. Innerhalb der Komödie setzt er mit seiner Selbstbefragung nach Normalität einen Akzent, der sich von reinen Situationskomödien abhebt.
Bilder

Besetzung & Stab
- Leticia Dolera als Maria
- Manuel Burque als Borja
- Miki Esparbé als Gustavo
- Alexandra Jiménez als Cristina
- David Verdaguer als Juan
- Núria Gago als Noelia
- Sílvia Munt als Bárbara
- Carmen Machi als Luisa
- José Luis García Pérez
- Jorge Suquet als Pablo
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