Red Screening - Blutige Vorstellung (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Maximiliano Contenti |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-03 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6 (115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Montevideo, 1993, eine stürmische Nacht: Im Kino "Cine Opera" läuft ein Horrorfilm, und Ana hat für ihren Vater, den eigentlichen Filmvorführer, die Nachtschicht übernommen. Ein Job, von dem man sich wenig Aufregung erwartet, eher das Gegenteil. Doch die Ruhe hält nicht lange an: Ein Mann hat sich unter die Kinobesucher gemischt, der nicht zum Filmschauen gekommen ist. Im Schutz der Dunkelheit beginnt er, unter den Anwesenden zu wüten. Ana bleibt nichts anderes übrig, als selbst ums Überleben zu kämpfen und gleichzeitig zu versuchen, möglichst viele der übrigen Besucher vor dem Schlimmsten zu bewahren.
Entstehungsgeschichte
"Red Screening - Blutige Vorstellung" (Originaltitel "The Last Matinee") entstand 2020 unter der Regie von Maximiliano Contenti. In den Hauptrollen sind Luciana Grasso, Ricardo Islas, Franco Durán und Julieta Spinelli zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und wird dem Horrorgenre zugeordnet.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt fast vollständig innerhalb eines einzigen Kinosaals und nutzt damit einen geschlossenen, überschaubaren Schauplatz, der die Bedrohung durch den Killer räumlich verdichtet. Die Konstellation aus einer jungen Frau, die eigentlich nur eine Vertretungsschicht übernehmen wollte, und einem unbekannten Angreifer im Publikum setzt auf klassische Slasher-Mechanik: begrenzter Raum, Dunkelheit, eine wachsende Zahl an Opfern. Dass der Vorfall ausgerechnet während einer Horrorfilm-Vorführung stattfindet, verleiht der Konstruktion eine doppelte Ebene zwischen Leinwand und Zuschauerraum, ohne dass dafür weitere Handlungsstränge nötig wären. Die Reduktion auf einen einzigen Schauplatz und eine Nacht lenkt den Fokus ganz auf die Bedrohung und Anas Versuch, andere zu warnen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich der Film im mittleren Feld dessen, was Genrefans an reinem Horror-Handwerk goutieren, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, die Bewertungsbasis bleibt aber schmal, was auf ein Publikum hindeutet, das sich bislang eher im Nischenbereich des Horrorfilms bewegt. Innerhalb des Slasher-Genres reiht sich der Titel mit seinem klar abgesteckten Ort- und Zeitrahmen in eine lange Tradition kammerspielartiger Bedrohungsszenarien ein.
Bilder







Besetzung & Stab
- Luciana Grasso als Ana
- Ricardo Islas als Asesino comeojos
- Franco Durán als Tomás
- Julieta Spinelli als Ángela
- Bruno Salvati als Esteban
- Vladimir Knazevs als Goni
- Daiana Carigi als Maite (Brooke Shields)
- Patricia Porzio als Gabriela
- Emanuel Sobré als Horacio
- Pedro Duarte als Mauricio
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Verfügbarkeit
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