Premières vacances (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patrick Cassir |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-15 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (408 Stimmen) |
Worum es geht
Marion und Ben sind beide dreißig und lernen sich über Tinder kennen. Damit ist ihre Gemeinsamkeit allerdings auch schon weitgehend erschöpft. Doch Gegensätze ziehen sich an, und noch am frühen Morgen nach ihrem ersten Treffen beschließen die beiden, zusammen in den Urlaub zu fahren. Freunde und Umfeld raten davon ab, was die beiden nicht aufhält.
Die Wahl des Reiseziels fällt als Kompromiss aus. Marion träumt von Beirut, Ben von Biarritz. Am Ende brechen sie nach Bulgarien auf, auf halbem Weg zwischen den beiden Wunschzielen. Einen genauen Plan haben sie nicht. Und wie sich bald zeigt, haben sie sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wie ein Traumurlaub eigentlich aussehen sollte.
Entstehungsgeschichte
Patrick Cassir führte bei dieser Komödie Regie, die 2018 erschien und international als „Our Happy Holiday“ bekannt ist. Zur Besetzung gehören Camille Chamoux, Jonathan Cohen, Camille Cottin und Jérémie Elkaïm.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie und konzentriert sich ganz auf das Aufeinandertreffen zweier Menschen, die nicht zueinander passen. Das Prinzip ist bewährt: Ein ungleiches Paar wird in eine Situation gebracht, aus der es nicht einfach entkommen kann, und muss sich miteinander arrangieren.
Die Reise verstärkt diesen Druck. Wer mit einer fast fremden Person in ein fremdes Land fährt, ist auf sie angewiesen, ob es passt oder nicht. Bulgarien als Ziel ist dabei selbst schon eine Pointe: Kein Traumziel, sondern der geografische Mittelweg zwischen zwei Wünschen, ein Ort, den keiner der beiden eigentlich wollte. Das Fehlen eines Plans öffnet Raum für Zufälle und Pannen. Dass sich das Paar über eine Dating-App kennenlernt und sich in einer übermütigen Morgenstimmung zu der Reise entschließt, verortet die Geschichte fest in der Gegenwart des modernen Kennenlernens, in dem Verbindlichkeit und Spontaneität seltsam nebeneinanderstehen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,7 von 10 liegt knapp über der Mitte und spricht für ein geteiltes Urteil. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen. Acht Jahre nach dem Erscheinen reiht sich der Film in die romantisch gefärbten Reisekomödien ein, die Gegensätze auf engem Raum aufeinanderprallen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Camille Chamoux als Marion
- Jonathan Cohen als Ben
- Camille Cottin als Fleur
- Jérémie Elkaïm als Romain
- Vincent Dedienne als Arthur
- Dominique Valadié als Nicole
- Svetlana Gergova als Koukou
- Bar Levy als Almog
- Aleksandar Aleksiev als Boyan
- Sagi Halperin als Yuval
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Verfügbarkeit
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