Prêt à tout (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Cuche |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-01-21 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Max ist mit Anfang dreißig durch Internetgeschäfte zu Geld gekommen und lebt ein sonniges, sorgloses Leben mit seinen zwei Kompagnons. Doch der Wohlstand langweilt ihn, und seine Gedanken kreisen immer wieder um Alice, eine engagierte, idealistische Frau aus seiner Studienzeit, die sich damals nie für ihn interessiert hat. Als er erfährt, dass Alice in einer insolventen Fabrik arbeitet, kauft er den Betrieb kurzerhand auf. Statt sich als neuer Besitzer zu offenbaren, gibt er sich als einfacher Arbeiter aus. Um Alice, ihren Sohn Valentin und die gesamte Belegschaft glücklich zu machen, gibt er sein Geld mit vollen Händen aus, tauscht sein Millionärsleben gegen die Fließbandarbeit und verstrickt sich dabei zunehmend in Lügen, aus Angst, seine wahre Identität preiszugeben.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2014 und wurde von Nicolas Cuche inszeniert. Zur Besetzung gehören Max Boublil, Aïssa Maïga, Patrick Timsit und Chantal Lauby. Im Kern handelt es sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet das klassische Motiv der verkleideten Identität mit einer Milieu-Verschiebung vom digitalen Reichtum in die Welt der Fabrikarbeit. Dass Max seine wahre Rolle bewusst verbirgt, treibt die Komik ebenso an wie die Spannung: Je mehr er investiert, um Alice und ihr Umfeld zu beeindrucken, desto größer wird das Risiko, dass die Lüge auffliegt. Die Konstellation aus einem Mann, der sein Vermögen versteckt, einer politisch engagierten Frau und einer notleidenden Belegschaft deutet auf einen Konflikt zwischen Geld und Idealismus hin, der die Handlung strukturiert. Die Besetzung mit vier bekannten Komödien-Gesichtern legt nahe, dass der Film auf pointierte Dialoge und komische Situationen setzt statt auf Drama.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 von 10 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung 2014 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Einschätzung viel geändert zu haben scheint. Innerhalb der Komödie reiht sich der Stoff in eine Tradition ein, in der ein wohlhabender Protagonist unerkannt in ein einfacheres Milieu eintaucht, um eine Liebe zu gewinnen – ein Muster, das dem Film seinen erzählerischen Rahmen gibt, ohne dass die vorliegenden Bewertungen auf eine besondere Resonanz beim Publikum schließen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Max Boublil als Max
- Aïssa Maïga als Alice
- Patrick Timsit als Demougin
- Chantal Lauby als Chantal
- Redouanne Harjane als Malik
- Steve Tran als Jim
- Naidra Ayadi als Rachida
- Philippe Lefebvre als Bertrand
- Anita Gillier als Infirmière 1
- Anne-Elisabeth Blateau als La babysitter
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Verfügbarkeit
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