Phantom der Oper (1943)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arthur Lubin |
|---|---|
| Genre | Horror, Liebesfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1943-08-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (224 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Geiger der Pariser Oper hat sein Herz an Christine Dubois verloren, eine junge Sängerin mit Ambitionen auf die Sopranrolle. Als seine linke Hand ihm nicht mehr gehorcht, verliert er seine Anstellung im Orchester. Heimlich hat er sein gesamtes Geld in Christines Gesangsunterricht gesteckt, ohne dass sie davon weiß. Um sie weiter zu fördern und selbst noch einmal Anerkennung zu finden, will er ein eigenes Konzert veröffentlichen lassen. Ein Missverständnis mit seinem Verleger eskaliert, er wird handgreiflich, und die Sekretärin des Mannes entstellt sein Gesicht mit Säure. Von da an lebt er in den Kellergewölben der Oper, als Schatten, der im Haus umgeht und dessen bloßes Erscheinen für Schrecken unter Publikum und Ensemble sorgt.
Entstehungsgeschichte
"Phantom der Oper" entstand 1943 unter der Regie von Arthur Lubin. In den Hauptrollen sind Nelson Eddy, Susanna Foster, Claude Rains und Edgar Barrier zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Horror- mit Liebesfilmelementen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Liebesfilm ergibt sich unmittelbar aus der Anlage der Geschichte: Im Zentrum steht kein reiner Schreckgestalt-Plot, sondern ein Mann, dessen Entstellung und Rückzug aus der Verzweiflung einer unerfüllten, verschwiegenen Zuneigung entstehen. Die Oper als Schauplatz erlaubt es, Musik und Bühnenwelt als Kulisse für das Aufeinandertreffen von Bewunderung, Eifersucht und Angst zu nutzen. Dass die Verwandlung des Geigers zum Phantom aus einer Verwechslung und einer Verletzung hervorgeht, verschiebt die Erzählung von einem klassischen Monsterfilm hin zu einer tragischen Figur, deren Bedrohlichkeit auch aus seiner Gekränktheit und Isolation entsteht. Die Besetzung mit Nelson Eddy und Susanna Foster als Sängerpaar deutet zudem darauf hin, dass Gesang und Bühnenauftritte selbst Teil der Erzählung sind, nicht nur Hintergrund.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit diskutierter Titel einordnen, sondern eher als ein Werk, das bei einem kleineren, spezialisierten Publikum Beachtung findet. Seit seiner Entstehung 1943 sind mehr als achtzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des amerikanischen Horrorfilms stellt, in der Schauergeschichten häufig mit romantischen oder melodramatischen Motiven verknüpft wurden. Innerhalb dieser Traditionslinie nimmt der Titel eine Mittelstellung ein: weder reiner Schocker noch reines Melodram, sondern ein Film, der beide Register bewusst nebeneinander führt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nelson Eddy als Anatole Garron
- Susanna Foster als Christine Dubois
- Claude Rains als Erique Claudin
- Edgar Barrier als Raoul D'Aubert
- Leo Carrillo als Signor Ferretti
- Jane Farrar als Biancarolli
- J. Edward Bromberg als Amiot
- Fritz Feld als Lecours
- Frank Puglia als Villeneuve
- Steven Geray als Vereheres
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.