Paris-Manhattan (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sophie Lellouche |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 78 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-07-18 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 3.031.682 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (191 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine Frau Mitte dreißig ist noch immer Single, sehr zum Bedauern ihres Vaters, der es unablässig mit Verkupplungsversuchen probiert. Wichtiger als jeder reale Rat ist ihr jedoch die Stimme aus einem Filmposter: Woody Allen, ihr Idol, dem sie in allen Herzensfragen zuhört. Als sich unvermittelt zwei sehr unterschiedliche Männer um sie bemühen, einer charmant, der andere eher zurückhaltend, gerät sie in eine Entscheidungsnot, aus der ihr am Ende ausgerechnet eine kurze, fast magische Begegnung heraushilft.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2012 und wurde von Sophie Lellouche inszeniert. In den Hauptrollen sind Alice Taglioni, Patrick Bruel, Marine Delterme und Michel Aumont zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Komödie mit deutlichem Liebesfilm-Einschlag setzt der Film auf ein klassisches Beziehungsdreieck, das durch eine ungewöhnliche Konstellation aufgebrochen wird: Die Hauptfigur sucht Orientierung nicht bei Freunden oder Familie, sondern bei einer imaginierten Kunstfigur, die ihr vom Poster herab Ratschläge erteilt. Diese Anlage macht deutlich, dass es weniger um eine realistische Beziehungsgeschichte als um eine leichte, selbstironisch angelegte Auseinandersetzung mit romantischen Idealen und deren Vorbildern geht. Die Auflösung, in der die Kunstfigur selbst kurz leibhaftig auftaucht, unterstreicht den verspielten, fast märchenhaften Charakter der Erzählung. Die Besetzung mit vier Darstellern legt nahe, dass sich die Geschichte auf ein überschaubares Figurenensemble konzentriert, in dessen Zentrum das Dreieck zwischen der Protagonistin und den beiden Männern steht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von unter zweihundert Bewertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was romantische Komödien seines Zuschnitts üblicherweise erreichen. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen, aber nicht ablehnenden Rezeption viel geändert hätte. Innerhalb des Genres reiht sich der Film als leichte Variante ein, die ihren Reiz aus der Idee einer Kinofigur als imaginärem Ratgeber zieht, ohne dabei über den Rahmen einer klassischen Liebeskomödie hinauszugehen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Alice Taglioni als Alice
- Patrick Bruel als Victor
- Marine Delterme als Hélène
- Michel Aumont als Le père
- Louis-Do de Lencquesaing als Pierre
- Marie-Christine Adam als la mère
- Jacques Herlin als Monsieur Aknin
- Yannick Soulier als Vincent
- Margaux Chatelier als Laura
- Gladys Cohen als Madam Gozlan
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