Obvious Child (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gillian Robespierre |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-06-06 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.123.963 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (477 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Donna Stern ist Komikerin. Sie nimmt das Leben mit Humor und baut ihre Alltagserfahrungen immer wieder in ihre Auftritte als Stand-up-Comedian ein. Am Valentinstag und an den Tagen danach erlebt die junge Frau allerdings so viele Widrigkeiten, dass sie damit gleich mehrere Bühnenprogramme füllen könnte.
Ausgerechnet am Tag der Liebe verlässt sie ihr Freund, der zuvor mit Donnas bester Freundin geschlafen hat. Dann verliert sie auch noch ihren Job. Aus Frust lässt sie sich auf einen One-Night-Stand mit dem bibeltreuen Max ein und stellt bald darauf fest, dass sie schwanger ist. Nun muss sie Max nicht nur von der Schwangerschaft erzählen, sondern auch von ihrem Wunsch, sie abzubrechen. Donna versucht, ihren Weg aus der Krise mit Humor zu finden.
Entstehungsgeschichte
Obvious Child erschien 2014, Gillian Robespierre führte Regie. Jenny Slate spielt Donna Stern, Jake Lacy den Max; Gaby Hoffmann und Paul Briganti vervollständigen die Besetzung.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm lautet die Genrezuordnung, und sie ist bemerkenswert angesichts des Themas. Eine ungewollte Schwangerschaft und der Entschluss zum Abbruch sind Stoffe, die üblicherweise dem Drama zugeordnet werden. Hier werden sie in eine Komödie eingebettet, deren Hauptfigur beruflich davon lebt, das eigene Leben in Pointen zu übersetzen.
Diese Anlage verbindet Form und Inhalt: Donnas Bühnenauftritte sind das Mittel, mit dem sie ihre Erfahrungen verarbeitet, und der Film nutzt denselben Mechanismus. Der Liebesfilm-Anteil liegt in der Beziehung zu Max, die als flüchtige Begegnung beginnt und durch die Schwangerschaft eine Verbindlichkeit bekommt, die keiner der beiden gesucht hat. Der Gegensatz zwischen der Komikerin, die auf ihre Krise mit einem One-Night-Stand reagiert, und dem bibeltreuen Max liefert dabei die Reibung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung im mittleren Bereich, die Bewertungsbasis bleibt mit wenigen hundert Stimmen schmal. Der Film hat ein kleines Publikum erreicht, das ihn überwiegend positiv einstuft.
Zwölf Jahre nach dem Erscheinen steht Obvious Child für eine Spielart der Liebeskomödie, die ein ernstes Thema nicht ausklammert, sondern zum Kern der Geschichte macht. Innerhalb des Genres gehört er zu den Filmen, die den Humor als Haltung ihrer Hauptfigur ernst nehmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jenny Slate als Donna
- Jake Lacy als Max
- Gaby Hoffmann als Nellie
- Paul Briganti als Ryan
- Stephen Singer als Gene
- Richard Kind als Jacob
- Polly Draper als Nancy
- Gabe Liedman als Joey
- Cindy Cheung als Dr. Bernard
- Ernest Mingione als Waiter
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Verfügbarkeit
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