Natürlich blond 2 (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charles Herman-Wurmfeld |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-07-02 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 45.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 124.914.842 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (1.807 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Anwältin Elle Woods verliert ihre Stelle, nachdem sie moralische Bedenken gegen Tierversuche geäußert hat. Sie zieht nach Washington und arbeitet in einem Abgeordnetenbüro, um eine Gesetzesvorlage gegen Tierversuche durchzubringen.
Der Widerstand ist zunächst groß. Elle sammelt Unterschriften, mobilisiert ihre Studentinnenverbindung und hält schließlich eine Rede vor dem Kongress.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Charles Herman-Wurmfeld. Am Drehbuch schrieben Eve Ahlert, Amanda Brown, Dennis Drake und Kate Kondell.
Reese Witherspoon spielt Elle Woods, Sally Field die Victoria Rudd, Regina King die Grace Rossiter, Jennifer Coolidge die Paulette Bonafonte und Luke Wilson den Emmett Richmond.
Produziert wurde der Film von David Nicksay und Marc E. Platt. Die Musik stammt von Rolfe Kent, die Kamera von Elliot Davis, den Schnitt besorgten Ricky Andres und Peter Teschner. Das Produktionsbudget lag bei etwa 45 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion ist auffällig direkt: Der Anlass für die Kündigung — Bedenken gegen Tierversuche — wird zugleich zum Ziel der gesamten Handlung. Wer Elle entlässt, gibt ihr damit ihr Thema.
Der Weg dorthin folgt einem klaren Muster. Erst der Einzelfall, dann die Unterschriften, dann die Mobilisierung der Studentinnenverbindung, schließlich die Rede vor dem Kongress. Die Verbindung, die in Filmen dieser Art sonst als gesellschaftliche Kulisse dient, wird hier zur politischen Organisationsform.
Genau an dieser Zuspitzung setzte die Kritik an: Dass eine Gesetzesvorlage am Ende an einer einzigen Rede hängt, war der Punkt, an dem sich mehrere Rezensenten stießen.
Einordnung & Wirkung
In den USA spielte der Film 89 Millionen Dollar ein, bei etwa 45 Millionen Herstellungskosten.
Die Besprechungen waren überwiegend ablehnend. Rotten Tomatoes weist 35 Prozent aus, Metacritic 47 von 100. James Berardinelli nannte den Film eine „cineastische Abscheulichkeit", Roger Ebert bezeichnete die Rede als wahrlich idiotisch. Das Lexikon des internationalen Films kritisierte die überzogene patriotische Botschaft.
Ausgezeichnet wurde er dennoch: Rolfe Kent erhielt 2004 den BMI Film Music Award, der Film selbst im selben Jahr den Genesis Award. Hinzu kamen Nominierungen für den MTV Movie Award, den Costume Designers Guild Award und den Hollywood Makeup Artist Guild Award.
Auffällig ist, worauf sich Preise und Nominierungen verteilen: auf Musik, Kostüm und Maske — nicht auf Drehbuch oder Regie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Reese Witherspoon als Elle Woods
- Sally Field als Victoria Rudd
- Regina King als Grace Rossiter
- Jennifer Coolidge als Paulette
- Bruce McGill als Stanford Marks
- Dana Ivey als Libby Hauser
- Mary Lynn Rajskub als Reena Giuliani
- Jessica Cauffiel als Margot
- Alanna Ubach als Serena
- Luke Wilson als Emmett Richmond
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Verfügbarkeit
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