Mickys der Prinz und der Bettelknabe (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Scribner |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Familie |
| Laufzeit | 25 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-11-16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (247 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Königreich, das früher ruhig und wohlhabend war, liegt der König krank darnieder, gerade als der Winter beginnt. Die Regentschaft übernimmt der Hauptmann der Palastwache, der zusammen mit seiner Truppe von Wieseln die Autorität des Königs missbraucht, um die Bevölkerung zu berauben und einzuschüchtern. Der Thronfolger langweilt sich derweil bei den Lektionen seines Lehrers Horace Horsecollar und vertreibt sich die Zeit vor allem damit, seinen Diener zu ärgern. Er wünscht sich nichts mehr, als das Schloss verlassen zu können. Als er auf Micky trifft, einen armen Holzverkäufer, der ums Überleben kämpft, nutzen beide ihre verblüffende Ähnlichkeit, um die Plätze zu tauschen. Der Prinz zieht mit Pluto und Goofy durch die Straßen, während Micky ins Schloss übersiedelt – und beide merken bald, dass ihr jeweiliges Leben anders ist, als sie es sich vorgestellt hatten.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 1990 unter der Regie von George Scribner. Zu den Sprechern zählen Wayne Allwine, Arthur Burghardt, Bill Farmer und Tony Anselmo.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet Animation mit Komödie und Familienunterhaltung und legt damit von vornherein Wert auf leichte Unterhaltung statt auf düstere Untertöne, obwohl der Ausgangspunkt – ein kranker König und eine korrupte Regentschaft – durchaus ernste Züge trägt. Die Konstellation aus Prinz und Doppelgänger erlaubt es, gesellschaftliche Gegensätze aus zwei Perspektiven zu zeigen: die Enge des Hoflebens und die Härte des Alltags einfacher Leute. Die Besetzung mit vertrauten Figuren wie Pluto und Goofy verankert das Ganze fest in einem familienfreundlichen Rahmen, in dem der Rollentausch eher als Anlass für Situationskomik dient denn als gesellschaftskritisches Element.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Wahrnehmung ableiten ließe. Seit seiner Entstehung sind mehr als 35 Jahre vergangen, was ihn deutlich als Werk seiner Zeit erkennbar macht. Innerhalb der Animationskomödien für Familien steht er als kleinere Variation eines bekannten Grundmotivs – des Tauschs zweier Lebenswelten – da, getragen von vertrauten Figuren statt von aufwendiger erzählerischer Tiefe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Wayne Allwine als Mickey Mouse / The Prince (voice)
- Arthur Burghardt als Captain Pete (Voice)
- Bill Farmer als Goofy / Pluto / Horace Horsecollar / Weasel #1 (voice)
- Tony Anselmo als Donald Duck (Voice)
- Elvia Allman als Clarabelle Cow (Voice)
- Frank Welker als Archbishop / Dying King (voice)
- Charlie Adler als Weasel #2 / Weasel #3 / Pig Driver / Peasant / Man in Street (voice)
- Roy Dotrice als Narrator (voice)
- Trevor Eyster als Kid #1 (voice)
- Rocky Krakoff als Kid #2 (voice)
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Verfügbarkeit
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