Michel in der Suppenschüssel (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Olle Hellbom |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-12-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (101 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michel Svensson wächst mit seiner Familie auf einem Bauernhof im schwedischen Dörfchen Lönneberga auf. Er ist ein gutmütiger, hilfsbereiter Junge, doch fast alles, was er anpackt, endet in einem Missgeschick oder Streich. Als Konsequenz sperrt ihn sein Vater Anton regelmäßig in den Tischlerschuppen, wo Michel die Zeit mit dem Schnitzen kleiner Holzfiguren verbringt – mittlerweile eine ganze Sammlung. Erzählt werden einzelne Episoden aus seinem Alltag: die Rattenfalle, in die stattdessen sein Vater tritt, oder der Moment, in dem Michel beim Auslöffeln der Fleischbrühe mit dem Kopf in der Suppenschüssel stecken bleibt. Jede Geschichte führt ihn zurück in den Schuppen – und zu einer neuen Figur.
Entstehungsgeschichte
„Michel in der Suppenschüssel“ entstand 1971 unter der Regie von Olle Hellbom. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Jan Ohlsson als Michel sowie Lena Wisborg, Allan Edwall und Emy Storm zu sehen.
Hinter den Kulissen
Als Komödie mit Familienausrichtung setzt der Film auf eine episodische Erzählstruktur: Statt einer durchgehenden Handlung reihen sich kleine, in sich abgeschlossene Missgeschicke aneinander, die durch das wiederkehrende Motiv des Tischlerschuppens und der Holzfiguren zusammengehalten werden. Diese Bauweise erlaubt es, den Alltag auf dem Hof aus der Perspektive eines Kindes zu zeigen, dessen gute Absichten regelmäßig in Chaos münden. Die Altersfreigabe ab 6 Jahren passt zu diesem harmlosen, auf kindliches Unglück und liebevolle Situationskomik ausgerichteten Ton, der Konflikte nie ernsthaft bedrohlich werden lässt, sondern in wiederkehrenden Ritualen von Strafe und Kreativität auflöst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden, unauffälligen Mittelfeld – ein Ergebnis, das zu einem eher kleinen, aber beständigen Publikumsinteresse passt. Seit der Entstehung sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar als Werk seiner Zeit einordnet, ohne dass sich daraus etwas über seine heutige Wahrnehmung ableiten ließe. Innerhalb der Familienkomödie steht er für einen episodischen Erzählansatz, der auf kindliche Streiche und häusliche Missgeschicke statt auf große dramatische Bögen setzt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Jan Ohlsson als Emil Svensson
- Lena Wisborg als Ida Svensson
- Allan Edwall als Anton Svensson
- Emy Storm als Alma Svensson
- Björn Gustafson als Alfred
- Maud Hansson als Lina
- Carsta Löck als Krösa-Maja
- Isa Quensel als Krösa-Maja (voice)
- Hannelore Schroth als Ms. Petrell
- Paul Esser als Doctor
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Verfügbarkeit
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