Meu Passado Me Condena: O Filme (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Julia Rezende |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-25 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (252 Stimmen) |
Worum es geht
Fábio Clóvis, unreif und auf schnelle Späße aus, hat gerade die etwas hochtrabende Miá geheiratet. Ihre Hochzeitsreise führt die beiden auf einem Kreuzfahrtschiff nach Europa. An Bord werden sie zum Essen in ein VIP-Restaurant eingeladen, bei dem wohlhabenden Beto Assunção und dessen Frau Laura. Schnell stellt sich heraus, dass die Vergangenheit der beiden Paare enger verwoben ist als gedacht: Beto war einst mit Miá zusammen, und Fábio hatte als Schüler eine Schwäche für Laura. Während die frisch Vermählten mit diesen alten Verbindungen ringen, wetten die zynische Stewardess Suzana und ihr entfremdeter Ehemann Wilson im Hintergrund darauf, dass die Ehe von Fábio und Miá die Reise nicht überstehen wird, und mischen munter mit. Als das Schiff in Casablanca anlegt, taucht zudem Fábios lästiger Jugendfreund Cabeça auf und bringt die Flitterwochen zusätzlich durcheinander.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 2013 unter der Regie von Julia Rezende. In den Hauptrollen sind Fábio Porchat, Miá Mello, Marcelo Valle und Inez Viana zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt auf ein bewährtes Verwechslungs- und Beziehungskomödien-Muster: ein frisch verheiratetes Paar, alte Flammen, die zufällig aufeinandertreffen, und Nebenfiguren, die aus reiner Langeweile oder Boshaftigkeit ins Geschehen eingreifen. Die geschlossene Kulisse eines Kreuzfahrtschiffs sorgt dafür, dass sich niemand aus dem Weg gehen kann, was die Komik aus der Enge und der Wiederholung von Begegnungen zieht. Die Wette zwischen Suzana und Wilson fügt der Handlung eine zusätzliche Ebene hinzu, in der Außenstehende aktiv das Schicksal des Paares beeinflussen, statt es nur zu beobachten. Damit reiht sich der Film in eine Erzähltradition ein, die auf enge Figurenkonstellationen und wachsende Verwicklungen statt auf komplexe Handlungsbögen setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, was den Film als Teil einer bestimmten Phase brasilianischer Kinokomödien erscheinen lässt. Innerhalb der Komödie steht er für eine leichte, auf Verwicklungen und Wiedersehen ausgelegte Erzählweise, die auf schnelle Pointen statt auf tiefere Charakterzeichnung setzt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Fábio Porchat als Fábio
- Miá Mello als Miá
- Marcelo Valle als Wilson
- Inez Viana als Suzana
- Juliana Didone als Laura
- Alejandro Claveaux als Beto
- Rafael Queiroga als Cabeça
- Elke Maravilha als Mirtes
- Catarina Abdala als Madrinha
- Ernani Moraes als Pai do Fábio
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Verfügbarkeit
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