Metal: A Headbanger's Journey (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sam Dunn |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (176 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sam Dunn ist Anthropologe und hat sich bisher mit der Situation geflüchteter Menschen aus Guatemala beschäftigt. Für sein nächstes Projekt wendet er seinen Blick auf eine Kultur, der er selbst von Kindheit an angehört: den Heavy Metal. Er begibt sich auf eine Reise, die ihn zu Bands und Schauplätzen in England, Deutschland, Norwegen, Kanada und den USA führt, um den unterschiedlichen Spielarten, Wurzeln und gesellschaftlichen Reaktionen auf diese Musik nachzuspüren. Dabei stößt er auf ein breites Spektrum an Themen, das von Sexualität und Gewalt bis zu Besessenheit und Religion reicht, und nähert sich einem Musikstil, der ebenso missverstanden wie leidenschaftlich gefeiert wird.
Entstehungsgeschichte
Der Dokumentarfilm entstand 2005 unter der Regie von Sam Dunn, der zugleich als Hauptfigur vor der Kamera steht. Neben ihm treten Chris Adler, Tom Araya und Gavin Baddeley auf. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass ein Anthropologe die eigene musikalische Herkunft mit denselben Mitteln untersucht, die er zuvor für die Erforschung einer geflüchteten Bevölkerungsgruppe genutzt hat, prägt die Anlage des Films: Heavy Metal wird hier nicht als bloßes Musikgenre behandelt, sondern als Kultur mit eigenen Regeln, Symbolen und Konflikten. Die Kombination aus Dokumentarfilm und Musikgenre erlaubt es, sowohl die klangliche Vielfalt als auch die sozialen und religiösen Reibungspunkte rund um den Metal in den Blick zu nehmen. Die geografische Spannweite der besuchten Länder deutet darauf hin, dass der Film die Szene nicht auf eine einzelne nationale Ausprägung reduziert, sondern regionale Unterschiede innerhalb der Bewegung sichtbar machen will.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 Punkten bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von 176 Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch überschaubares Echo ab. Der Abstand zum Erscheinungsjahr 2005 beträgt inzwischen zwei Jahrzehnte, was den Film als frühen Versuch erscheinen lässt, Heavy Metal aus einer wissenschaftlich geschulten Perspektive zu betrachten, statt ihn nur als Subkultur am Rand zu behandeln. Innerhalb musikbezogener Dokumentarfilme steht er damit für einen Ansatz, der akademische Neugier mit persönlicher Nähe zum Gegenstand verbindet.
Bilder


Besetzung & Stab
- Sam Dunn als Self
- Chris Adler als Self
- Tom Araya als Self
- Gavin Baddeley als Self
- Blasphemer als Self
- Randy Blythe als Self
- Alice Cooper als Self
- Pamela Des Barres als Self
- Bruce Dickinson als Self
- Ronnie James Dio als Self
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Verfügbarkeit
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