Man nennt mich Hondo (1953)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Farrow |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1953-11-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (256 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer abgelegenen Farm lebt Angie Lowe mit ihrem Sohn Johnny, während in der Ferne die Kriegstrommeln der Apachen unheilvoll näher rücken. Angie wartet auf die Rückkehr ihres Mannes und weigert sich, ihr Land aufzugeben, obwohl ein Angriff jederzeit bevorstehen könnte. In dieser Lage taucht Hondo Lane auf, ein Kundschafter der Kavallerie, der sich zum Schutz der eigensinnigen Frau und zu einer Art Vaterfigur für ihren Sohn entwickelt. Zwischen Angie und dem lebenserfahrenen, rau wirkenden, aber zu Zuneigung fähigen Hondo entsteht mit der Zeit eine Anziehung, die sich vor dem Hintergrund der drohenden Gefahr entfaltet.
Entstehungsgeschichte
Der Western entstand 1953 unter der Regie von John Farrow. In den Hauptrollen sind John Wayne als Hondo Lane, Geraldine Page als Angie Lowe sowie Ward Bond und Michael Pate zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte folgt einem im Western häufig verwendeten Muster: eine allein zurückgelassene Frau, ein Kind, ein Außenseiter mit rauer Schale, der sich als schützende Instanz erweist, und eine indigene Bevölkerung, die als Bedrohung aus der Ferne inszeniert wird. Die Konstellation aus Angie, ihrem Sohn und Hondo baut auf einer familiären Ersatzstruktur auf, die sich erst durch die äußere Gefahr formt. Dass Hondo als „hart, aber liebesfähig“ beschrieben wird, ist eine typische Zeichnung der Westernfigur, die zwischen Zivilisation und Wildnis vermittelt. Die Besetzung mit John Wayne in dieser Rolle legt nahe, dass der Film ganz auf diese Figur und ihre Wandlung vom distanzierten Einzelgänger zur schützenden Bezugsperson zugeschnitten ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1953 sind mehr als siebzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die klassische Phase des amerikanischen Kinowesterns einordnet, in der Figuren wie der einsame Kundschafter und Motive wie die belagerte Farm feste Bestandteile der Erzähltradition waren. Innerhalb dieses Genrekontextes reiht sich „Man nennt mich Hondo“ als Beispiel für die Verbindung von Actionhandlung und zwischenmenschlicher Annäherung ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Wayne als Hondo Lane
- Geraldine Page als Angie Lowe
- Ward Bond als Buffalo Baker
- Michael Pate als Vittorio
- James Arness als Lennie
- Rodolfo Acosta als Silva
- Leo Gordon als Ed Lowe
- Tom Irish als Lt. McKay
- Lee Aaker als Johnny Lowe
- Paul Fix als Major Sherry
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Verfügbarkeit
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