Livid - Das Blut der Ballerinas (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alexandre Bustillo |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-12-06 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (262 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lucy tritt ihren ersten Tag als Pflegehelferin an, ihr erster Einsatz führt sie zu Madame Jessel, einer alten Frau im Wachkoma, die allein in einem weitläufigen Haus lebt. Beim Rundgang erfährt Lucy, dass die Alte einst eine gefeierte Ballettlehrerin war und angeblich einen versteckten Schatz im Haus aufbewahrt. Zusammen mit ihren Freunden William und Ben beschließt sie, in der Halloweennacht zurückzukehren und die Räume nach Wertvollem zu durchsuchen. Je tiefer die drei in das Anwesen vordringen, desto befremdlicher wirkt es, und aus der nächtlichen Schatzsuche entwickelt sich eine Kette übernatürlicher Vorfälle, die Lucy nachhaltig verändern.
Entstehungsgeschichte
Der Horrorfilm entstand 2011 unter der Regie von Alexandre Bustillo. Die Besetzung umfasst Chloé Coulloud, Félix Moati, Jérémy Kapone und Catherine Jacob. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangslage verknüpft zwei vertraute Versatzstücke des Genres: das isolierte, unheimliche Haus und eine Figur, die zwischen Leben und Tod schwebt. Dass ausgerechnet eine Ballettlehrerin im Zentrum steht, bringt ein Element von Körperlichkeit und Kontrolle in die Geschichte, das sich mit dem Motiv des verborgenen Schatzes verbindet – die Suche nach materiellem Gewinn wird zum Auslöser für etwas, das sich der Logik der Figuren entzieht. Die Verlagerung der Handlung auf Halloween unterstreicht zusätzlich den Kippunkt zwischen Alltagswelt und übernatürlichem Geschehen, und die Konstellation dreier junger Freunde, die sich in fremdes Terrain wagen, folgt einer klassischen Struktur, in der jugendliche Neugier zunehmend an Kontrolle verliert.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnittswert von 5,8 aus einer eher schmalen Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Bewertungsskala, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen mehr als ein Jahrzehnt vergangen, was den Titel zeitlich in eine frühere Phase des zeitgenössischen europäischen Horrorkinos einordnet. Innerhalb des reinen Horrorgenres steht er als Beispiel für Werke, die klassische Schauplatz- und Motivkombinationen – Herrenhaus, Koma-Patientin, verborgener Schatz – zu einer eigenen Erzählung verdichten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chloé Coulloud als Lucie
- Félix Moati als William
- Jérémy Kapone als Ben
- Catherine Jacob als Wilson
- Marie-Claude Pietragalla als Jessel
- Chloé Marcq als Anna
- Béatrice Dalle als Lucie's Mother
- Joël Cudennec als André Marchal
- Sabine Londault als Maddy
- Serge Cabon als M. Kerrien, le père de William
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Verfügbarkeit
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