Lissi und der wilde Kaiser (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Herbig |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-10-24 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 29.733.764 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (205 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Turteltag zwischen der österreichischen Kaiserin Lissi und ihrem Franz nimmt eine unerwartete Wendung: Mitten in einer Striptease-Vorführung werden die beiden auseinandergerissen. Ein Yeti hat sich vom Himalaya bis ins Alpenland aufgemacht und entführt das schönste Mädchen der Welt, um sie dem Teufel für sein Leben zu verkaufen. Franz will seine Frau zurückholen, ist dabei aber nicht allein unterwegs: Auch ein Kammer- beziehungsweise Kopfgeldjäger-Duo nimmt die Verfolgung auf. Die Spur führt zum bayerischen König Ludwig, bei dem der Yeti mithilfe von Lissi Zuflucht sucht. Wie die Geschichte endet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Animationsfilm entstand 2007 unter der Regie von Michael Herbig, der auch selbst zur Besetzung gehört. An seiner Seite sprechen Christian Tramitz, Waldemar Kobus und Rick Kavanian die Figuren. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation und Komödie zeigt sich schon in der Ausgangsidee: Historische Figuren wie eine österreichische Kaiserin, ein bayerischer König und ein Yeti aus dem Himalaya treffen in einer Handlung aufeinander, die auf Übertreibung und Situationskomik setzt statt auf historische Genauigkeit. Das Kopfgeldjäger-Duo bringt zusätzlich ein klassisches Buddy-Element in die Verfolgungsgeschichte, während die Teufelspakt-Motivik der Entführung eine märchenhafte Note gibt. Dass mehrere Sprecher gleich mehrere Handlungsstränge – die kaiserliche Ehe, die Verfolger, den Yeti und den König – tragen, deutet auf eine Erzählung mit vielen parallelen Figurenperspektiven hin, die typisch für ein auf Situationskomik angelegtes Ensemble ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,9 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Skala, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz nach oben oder unten ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2007 sind mittlerweile 18 Jahre vergangen, was den Film in die frühe Phase deutschsprachiger Animationsproduktionen für ein breiteres Publikum einordnet. Innerhalb der Kombination aus Animation und Komödie steht er damit für eine humorbetonte, auf bekannte Gesichter aus dem Sprecherensemble setzende Variante des Genres.
Bilder





Besetzung & Stab
- Michael Herbig als Lissi/Ignaz/Falthauser (voice)
- Christian Tramitz als Kaiser Franz (voice)
- Waldemar Kobus als Yeti (voice)
- Rick Kavanian als König Bussi von Bayern/Feldmarschall (voice)
- Gerd Knebel als Teufel (voice)
- Lotte Ledl als Kaiserin Mutter (voice)
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Verfügbarkeit
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