Liebe auf Französisch (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Didier Bourdon |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-06-25 |
| TMDB-Bewertung | 5,3 (104 Stimmen) |
Worum es geht
Alain und Audrey sind seit sieben Jahren verheiratet, teilen sich eine Wohnung mit ihrer neunjährigen Tochter und Audreys homosexuellem Bruder Arnaud – und ihr Sexualleben ist eingeschlafen. Auf Anraten seines befreundeten Sexualtherapeuten Claude versucht Alain, Audrey für seine Wünsche zu öffnen, stößt aber zunächst auf Abwehr. Erst als Audrey entdeckt, dass ihre scheinbar prüden Eltern selbst ein reges Doppelleben führen, kippt ihre Haltung um. Sie entwickelt eine Eigeninitiative, die Alain zunehmend selbst überfordert. Nach einer Reihe erotischer Verwicklungen finden beide zu einem zufriedeneren gemeinsamen Leben zurück, in dem Alain mit einem gewissen Stolz registriert, wie andere Männer seiner Frau nachblicken.
Entstehungsgeschichte
„Liebe auf Französisch“ entstand 2003 unter der Regie von Didier Bourdon, der auch selbst die Rolle des Alain übernimmt. An seiner Seite stehen Catherine Frot als Audrey, Jacques Weber sowie Yan Duffas. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte einer Ehekrise, die über den Umweg der Eltern-Generation gelöst wird, setzt auf ein klassisches Komödienmuster: Vorurteile über Sittsamkeit werden entlarvt, private Fassaden bröckeln, und aus der Erkenntnis, dass die vermeintlich Braven selbst nicht so brav sind, erwächst eine neue Freizügigkeit im eigenen Ehealltag. Die Konstellation mit dem homosexuellen Bruder im gemeinsamen Haushalt erweitert das Figurenensemble um eine zweite Perspektive auf Beziehungsformen jenseits der ehelichen Norm. Dass der Film mit einer versöhnlichen, fast triumphalen Note endet – Alain genießt die Blicke, die seiner Frau gelten –, zeigt, dass die Krise letztlich als Auffrischung der Beziehung erzählt wird, nicht als deren Bruch.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren, unauffälligen Bereich seines Genres. Mehr als zwei Jahrzehnte nach seinem Erscheinen 2003 ist er ein Beispiel für die französische Beziehungskomödie jener Zeit, ohne dass sich aus den vorliegenden Werten eine besondere Resonanz ablesen ließe.
Bilder





Besetzung & Stab
- Didier Bourdon als Alain
- Catherine Frot als Audrey
- Jacques Weber als Claude
- Yan Duffas als Arnaud
- Jacques Herlin als Grand-père Ménard
- Michèle Moretti als la mère d'Audrey
- Philippe Brigaud als le père d'Audrey
- Thierry Bosc als le curé Jacques
- Geneviève Brunet als la mère d'Ariane
- Hélène Devynck als la journaliste LCI
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Verfügbarkeit
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