Les Dissociés (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Raphaël Descraques |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-11-24 |
| Budget | 150.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (202 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Morgen beginnt für Lily und Ben mit einer Verwirrung, die sich nicht so schnell auflösen lässt: Sie erwachen nebeneinander, doch in Körpern, die nicht ihre eigenen sind. Im Gästezimmer wartet zusätzlich Magalie, ein kleines Mädchen, das nun im Körper eines großen, bärtigen Mannes steckt. Was folgt, ist eine Art Entdeckungsreise, bei der sich herausstellt, dass die vertauschten Identitäten nicht fest sitzen, sondern sich durch eine simple Umarmung erneut verschieben können. Die Ausgangslage legt damit ein Prinzip an, das die Figuren – und mit ihnen das Publikum – zwingt, Körper und Identität immer wieder neu zu denken.
Entstehungsgeschichte
„Les Dissociés“, international auch als „The Nobodies“ bekannt, entstand 2015 unter der Regie von Raphaël Descraques, der zugleich Teil der Besetzung ist. Neben ihm stehen Julien Josselin, Marsu Lacroix und Yoni Dahan vor der Kamera. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Schon die Prämisse – ein Körpertausch, der sich nicht auf zwei, sondern gleich drei Figuren erstreckt und zudem noch einmal durch Berührung ausgelöst werden kann – setzt auf ein verspieltes, fast spielerisches Erzählprinzip. Die Komödie gewinnt ihre Situationen offenbar weniger aus einer klassischen Verwechslungsgeschichte als aus der ständigen Möglichkeit, dass sich die Zuordnung von Person und Körper jederzeit wieder ändert. Dass mit Magalie ein Kind in einem erwachsenen, bärtigen Körper auftritt, deutet zudem auf einen Kontrast zwischen kindlicher Wahrnehmung und erwachsenem Erscheinungsbild hin, der komödiantisches Potenzial birgt, ohne dass der Film dabei auf reine Situationskomik verzichten müsste. Die kleine, überschaubare Besetzung legt zudem nahe, dass die Geschichte stark auf das Zusammenspiel weniger Figuren und ihrer wechselnden Identitäten setzt statt auf eine breit angelegte Ensemblekomödie.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zeichnet sich ein positives, aber noch nicht sehr breit abgesichertes Bild ab. Seit der Entstehung des Films sind mittlerweile deutlich über zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der Grundidee etwas geändert hätte: Ein Körpertausch-Szenario, das durch Berührung ausgelöst wird, bleibt innerhalb der Komödie eine eher ungewöhnliche Variante eines vertrauten Motivs.
Bilder


Besetzung & Stab
- Raphaël Descraques als Sacha
- Julien Josselin als Ben
- Marsu Lacroix als Lily
- Yoni Dahan als Gwen
- Vincent Tirel als Magalie
- Eléonore Costes als Léa
- Thomas VDB als Serge
- David Coscas als Le livreur
- Raphaël Carlier als Chantal
- Sabine Perraud als Georges
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