La stratégie de la poussette (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Clément Michel |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-11-10 |
| Einspielergebnis | 3.462 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thomas Platz steht plötzlich vor einer Aufgabe, auf die ihn nichts vorbereitet hat: Er wird zum Vormund eines Babys. Statt die Wahrheit zu erklären, sieht er darin eine Gelegenheit, um die Frau zurückzugewinnen, die ihn ein Jahr zuvor verlassen hat. Er gibt sich als leiblicher Vater des Kindes aus, um Marie zu beweisen, dass er kein ewiger Man-Child mehr ist, sondern bereit für Beziehung und Familie. Aus dieser Notlüge entwickelt sich eine Kette von Verwicklungen, in der Thomas ständig zwischen seiner erfundenen Vaterrolle und seinem tatsächlichen Leben balancieren muss, ohne dass Marie den Schwindel bemerkt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2012 unter der Regie von Clément Michel. In den Hauptrollen sind Raphaël Personnaz als Thomas und Charlotte Le Bon als Marie zu sehen, ergänzt durch Jérôme Commandeur und Camélia Jordana. Es handelt sich um eine französischsprachige Komödie.
Hinter den Kulissen
Die Grundkonstellation folgt einem klassischen Muster der Beziehungskomödie: eine Lüge, die aus Verzweiflung geboren wird und sich über den Verlauf der Geschichte immer weiter verselbstständigt. Die Kombination aus vorgetäuschter Vaterschaft und dem Versuch, eine verlorene Beziehung zu retten, setzt auf das Spannungsfeld zwischen Unreife und dem Wunsch nach Erwachsenwerden. Dass ein Baby als Katalysator dient, verortet den Film in der Tradition von Komödien, die private Notlagen komisch zuspitzen, ohne dabei ins Ernste abzugleiten. Die Besetzung mit jüngeren französischen Darstellerinnen und Darstellern deutet auf eine Ausrichtung auf ein Publikum hin, das sich in den Themen Selbstfindung und Beziehungsangst wiedererkennen soll.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis reiht sich der Film im mittleren Bereich seines Genres ein, ohne besonders herauszustechen. Seit dem Erscheinungsjahr 2012 sind mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Resonanz grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb der französischen Beziehungskomödie bleibt er ein Beispiel für eine Variante des Lügen-und-Liebe-Musters, das auf vertraute Genrezutaten setzt, ohne sich von vergleichbaren Werken deutlich abzuheben.
Bilder



Besetzung & Stab
- Raphaël Personnaz als Thomas Platz
- Charlotte Le Bon als Marie Deville
- Jérôme Commandeur als Paul Bordinot
- Camélia Jordana als Mélanie
- Julie Ferrier als Valérie
- François Berléand als Jean-Luc Hamory
- François Rollin als Franck Del Rio
- Clément Michel als Fabrice Le Gallec
- Baltazar Rizzo als Felipe
- Anne Charrier als Lorraine
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