Kopfüber in Amerika (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Albert Brooks |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-02-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.179.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (175 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
David Howard rechnet fest mit der Beförderung zum Vizepräsidenten seiner Firma. Als der Posten an jemand anderen geht, kündigt er kurzerhand seinen Job und überredet seine Frau Linda, es ihm gleichzutun. Das Paar verkauft Haus und Aktien, kauft sich ein Wohnmobil und bricht auf, um Amerika zu durchqueren und ein selbstbestimmtes, freies Leben zu führen. Ihre Ersparnisse von 145.000 Dollar haben sie dabei griffbereit verstaut. Die erste Station der vermeintlichen Abenteuerreise ist Las Vegas – ein Ort, der sich als Prüfstein für ihre Pläne erweisen wird.
Entstehungsgeschichte
"Kopfüber in Amerika" entstand 1985 unter der Regie von Albert Brooks, der auch die Hauptrolle des David Howard übernahm. An seiner Seite spielt Julie Hagerty als Linda, außerdem sind Michael Greene und Garry Marshall besetzt. Der Film ist als Komödie angelegt und ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte zweier Aussteiger, die ihr geordnetes Berufsleben gegen die Straße eintauschen, ist im Kern eine Auseinandersetzung mit dem Traum von Freiheit und Selbstverwirklichung, wie ihn die amerikanische Mittelschicht kennt. Dass die beiden ihr gesamtes Vermögen in bar mit sich führen, statt es sicher anzulegen, deutet früh an, dass ihre Reise nicht so reibungslos verlaufen dürfte, wie sie es sich ausmalen. Die Wahl von Las Vegas als erste Station verstärkt diesen Kontrast zwischen Plan und Wirklichkeit: Ein Ort des Glücksspiels passt schlecht zu Menschen, die gerade erst begonnen haben, ihre finanzielle Absicherung aufzugeben. Die Komödie lebt von dieser Reibung zwischen großem Aufbruchsgefühl und der Nüchternheit des Alltags, der sich auch unterwegs nicht abschütteln lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen, im mittleren dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl gehört der Film zu den solide, aber nicht breit bewerteten Titeln seines Genres. Seit seiner Entstehung sind mittlerweile 40 Jahre vergangen, was ihn in eine Zeit einordnet, in der Aussteigergeschichten und Kritik am Konsumdenken ein wiederkehrendes Komödienthema waren. Innerhalb dieses Feldes positioniert sich der Film über seine klar umrissene Ausgangssituation und den prominent besetzten Hauptdarsteller in Personalunion mit der Regie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Albert Brooks als David Howard
- Julie Hagerty als Linda Howard
- Michael Greene als Paul Dunn
- Garry Marshall als Casino Manager
- Maggie Roswell als Patty
- Tom Tarpey als Brad Tooley
- Ernie Brown als Pharmacist
- Joey Coleman als Skippy
- Art Frankel als Employment Agent
- Donald Gibb als Ex-Convict
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Verfügbarkeit
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