Knives Out - Mord ist Familiensache (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rian Johnson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-11-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 312.897.920 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (14.507 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der erfolgreiche Kriminalschriftsteller Harlan Thrombey wird am Morgen nach seinem fünfundachtzigsten Geburtstag mit durchtrennter Kehle gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus. Ein anonymer Auftraggeber engagiert dennoch den Privatermittler Benoit Blanc, der mit erheblichem Südstaatenakzent im Hintergrund sitzt und zuhört.
Die Familie hat geschlossen ein Motiv: Alle leben vom Vermögen des Verstorbenen, und alle hatten am Vorabend eine Auseinandersetzung mit ihm. Der Film bricht früh mit der Gattungsregel und zeigt bereits nach einer halben Stunde, was geschehen ist — und verlagert die Spannung damit von der Frage nach dem Täter auf die Frage, ob die Pflegerin Marta ungeschoren davonkommt.
Entstehungsgeschichte
Rian Johnson trug die Idee seit rund einem Jahrzehnt mit sich und schrieb das Drehbuch unmittelbar nach "Star Wars: Die letzten Jedi" — nach eigener Aussage als bewusster Gegenentwurf: ein kleiner Film, den er vollständig selbst verantwortet.
Er finanzierte ihn unabhängig, mit einem Budget von rund 40 Millionen Dollar, und behielt sämtliche Rechte. Als Vorbild nannte er ausdrücklich Agatha Christie, insbesondere die Verfilmungen der 1970er mit ihrem großen Ensemble. Das Ensemble wurde entsprechend besetzt, ohne dass eine Figur die anderen dominiert.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in einem realen Anwesen in Massachusetts, in nur etwa fünfundvierzig Tagen. Johnson bestand darauf, das Haus vollständig zu nutzen — die Ausstattung mit ihren Messern, Puppen und Sammlerstücken ist im Bild als Hinweissystem angelegt, und mehrere Auflösungen sind lange vorher sichtbar.
Daniel Craig entwickelte Blancs Akzent gemeinsam mit einem Sprachtrainer; er orientierte sich unter anderem an Shelby Foote, einem Historiker aus Mississippi. Ana de Armas' Figur reagiert auf Lügen mit Erbrechen — eine Setzung, die Johnson brauchte, um eine ehrliche Hauptfigur in einem Genre unterzubringen, das von Täuschung lebt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über 310 Millionen Dollar ein und war für den Oscar in der Kategorie Originaldrehbuch nominiert.
Er löste eine Wiederbelebung des klassischen Kriminalfilms mit großem Ensemble aus, die seither anhält. Netflix erwarb 2021 die Rechte an zwei Fortsetzungen für eine Summe von rund 450 Millionen Dollar — einer der größten Abschlüsse der Branche überhaupt und ein Beleg dafür, wie stark der Bedarf an eigenständigen, nicht auf Vorlagen beruhenden Stoffen inzwischen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Craig als Benoit Blanc
- Chris Evans als Ransom Drysdale
- Ana de Armas als Marta Cabrera
- Jamie Lee Curtis als Linda Drysdale
- Michael Shannon als Walt Thrombey
- Don Johnson als Richard Drysdale
- Toni Collette als Joni Thrombey
- LaKeith Stanfield als Lieutenant Elliott
- Christopher Plummer als Harlan Thrombey
- Katherine Langford als Meg Thrombey
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Verfügbarkeit
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