Ist ja irre - Alarm im Gruselschloß (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gerald Thomas |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-05-20 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (118 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Anfang steht eine Entführung: Ein junges Paar wird auseinandergerissen, als ein Monster die Freundin des jungen Mannes verschleppt. Die Suche nach ihr führt in ein Schloss, in dem ein Arzt ein besonders makabres Handwerk betreibt – er verwandelt junge Frauen in Schaufensterpuppen. Die Ermittlungen geraten schnell außer Kontrolle, denn zu allem Überfluss taucht ein zweites Monster auf. Was als Vermisstenfall beginnt, wird zu einer Kette immer schrillerer Zwischenfälle, in der die eigentliche Aufklärung fast zur Nebensache wird.
Entstehungsgeschichte
Der britische Film entstand 1966 unter der Regie von Gerald Thomas. Mit von der Partie sind Harry H. Corbett, Kenneth Williams, Jim Dale und Charles Hawtrey. Der englische Originaltitel lautet "Carry On Screaming!", im Deutschen ist der Film als "Ist ja irre – Alarm im Gruselschloß" bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Horror legt die Herangehensweise offen: Statt echten Schrecken zu erzeugen, greift der Film die Versatzstücke des Gruselkinos auf – das düstere Schloss, den zwielichtigen Arzt, die Monster – und dreht sie ins Alberne. Die Kurzbeschreibung selbst bringt es auf den Punkt: Klamauk mit gelegentlichen Ansätzen zur Horrorfilm-Parodie. Die Idee, Frauen in leblose Puppen zu verwandeln, liefert dabei den morbiden Kern, um den sich die turbulente Handlung mit ihren zwei Monstern und den überstürzten Verwicklungen rankt. Die Besetzung mit mehreren wiederkehrenden Namen des britischen Komödienkinos jener Zeit deutet auf ein eingespieltes Ensemble hin, das auf Situationskomik und übertriebene Typen setzt statt auf psychologische Tiefe.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld – kein Ausreißer nach oben oder unten, sondern eine Bewertung, die auf ein überschaubares, aber wohlwollendes Publikum hindeutet. Seit der Entstehung 1966 sind inzwischen weit mehr als fünfzig Jahre vergangen, was den Film klar in eine frühe Phase der Horrorkomödie einordnet, lange bevor das Parodieren von Schreckensfilmen zu einem etablierten eigenen Genrezweig wurde. Innerhalb dieser Tradition steht er als Beispiel dafür, wie britisches Komödienkino der sechziger Jahre mit den Schauwerten des Gruselfilms spielte, ohne dessen Ernsthaftigkeit zu übernehmen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Harry H. Corbett als Detective Sergeant Sidney Bung
- Kenneth Williams als Dr. Olando Watt
- Jim Dale als Albert Potter
- Charles Hawtrey als Dan Dann
- Fenella Fielding als Valeria Watt
- Joan Sims als Emily Bung
- Angela Douglas als Doris Mann
- Bernard Bresslaw als Sockett
- Peter Butterworth als Detective Constable Slobotham
- Jon Pertwee als Dr. Fettle
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