Isi & Ossi (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oliver Kienle |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Komödie |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-02-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (966 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Unterschiedlicher könnten die beiden kaum sein: Isi ist Milliardärstochter aus Heidelberg, Ossi ein von Geldsorgen geplagter Boxer aus dem Nachbarort Mannheim. Als sie aufeinandertreffen, wittern beide dieselbe Gelegenheit, nämlich den anderen zu benutzen. Sie datet den mittellosen Boxer, um ihre Eltern zu provozieren und diese dazu zu bringen, ihre langersehnte Kochausbildung in New York zu finanzieren. Er wiederum glaubt, dem reichen Töchterchen das Geld für seinen ersten Profikampf aus der Tasche ziehen zu können. Aus den beiden Vorhaben wird rasch ein emotionales Chaos.
Entstehungsgeschichte
Oliver Kienle inszenierte den 2020 erschienenen Film. Lisa Vicari und Dennis Mojen spielen das ungleiche Paar, Lisa Hagmeister und Ernst Stötzner ergänzen die Besetzung. Trotz des leichten Grundtons ist der Film erst ab 16 Jahren freigegeben — ein Hinweis darauf, dass die Komödie im Umgang mit ihrem Stoff nicht zimperlich ist.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm und Komödie kommen zusammen, und die Anlage nutzt beides zugleich. Der Liebesfilm liefert die Bewegung aufeinander zu, die Komödie den doppelten Betrug, mit dem sie beginnt: Zwei Menschen täuschen einander, und der Reiz liegt darin, dass beide dasselbe tun, ohne es voneinander zu wissen. Geld ist dabei nicht bloß Kulisse, sondern der Grund für jede Entscheidung — sie will sich mit Provokation freikaufen, er braucht einen Einsatz für den Kampf. Am Ende, so wird angekündigt, steht alles auf dem Kopf, was die beiden über Geld, Karriere und Liebe zu wissen glaubten. Dass die beiden aus benachbarten Städten stammen, verschärft den Gegensatz eher, als dass es ihn mildert: Die Entfernung zwischen ihnen ist keine geografische, sondern eine soziale.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10, also ein ordentlicher Wert im oberen Mittelfeld. 6 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein vergleichsweise junger Vertreter der deutschsprachigen Liebeskomödie, deren Konflikt hier entlang sozialer Herkunft und zweier benachbarter Städte aufgebaut wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lisa Vicari als Isi
- Dennis Mojen als Ossi
- Lisa Hagmeister als Betty Markowski
- Ernst Stötzner als Grandpa
- Christina Hecke als Claudia Voigt
- Hans-Jochen Wagner als Manfred Voigt
- Walid Al-Atiyat als Tschünni
- Zoë Straub als Camilla
- Bettina Hoppe als Kerstin Wiese
- Saladin Dellers als Marf
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Verfügbarkeit
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