In viaggio con papà (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alberto Sordi |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-12-18 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (210 Stimmen) |
Worum es geht
Zwei Männer, ein Auto, eine gemeinsame Reise – und kaum etwas, worin sie sich einig sind. Armando ist der Vater, ein alternder Frauenheld, der sich seine Eroberungen gern mit Geld erkauft. Cristiano, sein erwachsener Sohn, ist das genaue Gegenteil: schüchtern, zurückhaltend, in einer Gemeinschaft mit anderen jungen Männern lebend, die ihm ähneln. Auf ihrer Fahrt treffen zwei Weltbilder aufeinander, die kaum weiter voneinander entfernt sein könnten – im Umgang mit Frauen, im Denken, im Auftreten. Der Film zeigt diese Gegensätze mit ironischem Blick, ohne dass eine Seite als eindeutig richtig oder falsch dargestellt wird. Wohin die Reise die beiden am Ende führt und wie sich ihr Verhältnis dabei verändert, bleibt der eigenen Sichtung vorbehalten.
Entstehungsgeschichte
"In viaggio con papà" entstand 1982 unter der Regie von Alberto Sordi, der zugleich in der Hauptrolle des Vaters zu sehen ist. An seiner Seite spielt Carlo Verdone den Sohn Cristiano. Weitere Rollen übernehmen Edy Angelillo und Giuliana Calandra. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation Vater und Sohn auf einer gemeinsamen Reise ist der klassische Rahmen, um zwei Generationen und Lebensentwürfe unmittelbar gegeneinanderzustellen. Dass Armando als Regisseur seiner eigenen Figur die dominante, überlebensgroße Rolle des unbekümmerten Frauenhelden gibt, während Verdone den introvertierten Gegenpol spielt, verstärkt den komödiantischen Kontrast zusätzlich. Die Komödie nutzt das Reisemotiv nicht nur als Handlungsrahmen, sondern als Mittel, um Figuren auf engem Raum aufeinanderprallen zu lassen – eine Struktur, die Beobachtungen über Generationenunterschiede und Rollenbilder pointiert zuspitzen kann, ohne dass die Handlung selbst weit ausgreifen muss.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Ergebnis, das für eine Komödie ihrer Zeit nicht ungewöhnlich ist, aber auch keine breite, anhaltende Resonanz erkennen lässt. Über vier Jahrzehnte liegen inzwischen zwischen der Entstehung und heute, was den Blick auf die dargestellten Geschlechterrollen und Generationenkonflikte zusätzlich in einen historischen Abstand rückt. Innerhalb der italienischen Filmkomödie steht das Werk exemplarisch für Geschichten, die Alter und Jugend, Erfahrung und Unsicherheit humorvoll gegenüberstellen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Alberto Sordi als Armando Ferretti
- Carlo Verdone als Cristiano Ferretti
- Edy Angelillo als Soraya
- Giuliana Calandra als Rita Canegatti
- Ugo Bologna als Ing. Mantovani
- Angelo Infanti als Gianni
- Victoria Zinny als Susanna
- Gabriele Torrei als Il professore
- Ivana Milan als Marika
- Tiziana Pini als Federica
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