In der Hölle ist der Teufel los (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | H. C. Potter |
|---|---|
| Genre | Musik, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-12-25 |
| Einspielergebnis | 1.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (112 Stimmen) |
Worum es geht
Zwei tollpatschige Requisiteure sollen eine chaotische Musical-Show möglichst günstig ausstatten. Das Stück soll dem mittellosen Schreiber Jeff zum Durchbruch am Broadway verhelfen, damit er seine wohlhabende Kitty heiraten kann. Kompliziert wird es, als sich zeigt, dass auch Jeffs vermögender Freund Woody in Kitty verliebt ist. Aus dieser einfachen Ausgangslage entwickelt sich ein turbulentes Durcheinander aus Missverständnissen, Verwechslungen und Slapstick, bei dem die eigentliche Geschichte immer wieder von den Auftritten der beiden Requisiteure überlagert wird.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1941 unter der Regie von H. C. Potter. Vor der Kamera stehen Ole Olsen und Chic Johnson in den Hauptrollen, ergänzt um Martha Raye und Hugh Herbert. Es handelt sich um eine Mischung aus Musikfilm, Komödie und Liebesfilm.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musik, Komödie und Liebesfilm erlaubt es, eine denkbar simple romantische Dreiecksgeschichte um Jeff, Kitty und Woody nur als Gerüst zu nutzen, an dem sich musikalische Nummern und komödiantische Einlagen aufhängen lassen. Dass zwei Requisiteure zu zentralen Figuren werden, verweist auf eine Erzählweise, die sich weniger um eine stringente Handlung als um eine lose Aneinanderreihung von Gags und Auftritten schert. Die Anlage der Geschichte, bei der die Bühnenshow selbst zum eigentlichen Zentrum wird, deutet auf eine bewusst selbstreferentielle, überdrehte Machart hin, in der das Chaos der Produktion Teil des Humors ist statt bloßer Rahmen für eine romantische Verwicklung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden bis guten Bereich, wobei die begrenzte Stimmenbasis kein sehr breites Meinungsbild abbildet. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1941 und heute liegen mehr als achtzig Jahre, was den Film innerhalb der Musik- und Komödiengeschichte als frühes Beispiel für eine Verbindung von Vaudeville-nahem Klamauk mit Musical-Elementen und romantischer Nebenhandlung erscheinen lässt. Innerhalb seines Genres steht er damit für eine Spielart der Filmkomödie, die stärker auf Situationskomik und musikalische Auftritte setzt als auf eine ausgefeilte Erzählstruktur.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ole Olsen als Ole Olsen
- Chic Johnson als Chic Johnson
- Martha Raye als Betty Johnson
- Hugh Herbert als Quimby
- Jane Frazee als Kitty Rand
- Robert Paige als Jeff Hunter
- Mischa Auer als Pepi
- Richard Lane als Director
- Lewis Howard als Woody Taylor
- Clarence Kolb als Andrew Rand
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