In China essen sie Hunde (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lasse Spang Olsen |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (309 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Arvid Blixen arbeitet in einer Bank und führt ein Leben ohne jede Aufregung. Das ändert sich schlagartig, als er einen Bankräuber mit einem Squashschläger außer Gefecht setzt. Für seine Beziehung kommt der Moment des Heldentums allerdings zu spät: Die Freundin ist fort, die Wohnung leer geräumt.
Stattdessen steht eine fremde Frau vor seiner Tür. Ihr Mann, so erklärt sie, habe die Bank nur überfallen, um an Geld für eine künstliche Befruchtung zu kommen. Arvid plagen fortan Gewissensbisse, und nachdem ihn obendrein eine Rockband ohne jede Kreditwürdigkeit übel zugerichtet hat, sucht er den einzigen Ganoven auf, den er kennt: seinen Bruder Harald. Zusammen mit der Küchencrew aus Haralds Restaurant soll die gute Tat wieder ausgebügelt werden, und zwar mit einem Überfall auf einen Geldtransporter und einer Gefangenenbefreiung. Was als Wiedergutmachung gedacht ist, zieht bald eine Schneise der Zerstörung hinter sich her.
Entstehungsgeschichte
Lasse Spang Olsen inszenierte die Geschichte 1999 als Spielfilm, der Action, Komödie und Krimi miteinander verschränkt. Zum Ensemble gehören Kim Bodnia, Dejan Čukić, Nikolaj Lie Kaas und Tomas Villum Jensen. Freigegeben ist der Film erst ab 18 Jahren, was bei einer Handlung, die buchstäblich über Leichen geht, nicht überrascht.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee lebt von einer moralischen Verkehrung. Ein rechtschaffener Bürger hält eine Heldentat für falsch und will sie ausgerechnet durch neue Verbrechen korrigieren. Daraus bezieht die Komödie ihren Motor, denn jeder Schritt, der etwas geraderücken soll, verschlimmert die Lage.
Das Brüderpaar steht für zwei entgegengesetzte Lebensentwürfe: hier der brave Angestellte, dort der Mann aus dem kriminellen Milieu. Dass ausgerechnet Köche als Komplizen dienen, unterstreicht den Hang zum Improvisierten. Profis sind hier nicht am Werk, und genau daraus erwachsen Chaos, Gewalt und jener schwarze Humor, der die Mischung aus Krimi und Action trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung deutlich über dem Mittelfeld. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, eine überschaubare, aber aussagekräftige Basis für einen Film, der kein breites Massenpublikum anspricht.
Seit dem Erscheinen sind 27 Jahre vergangen. Im Feld der schwarzen Krimikomödien gehört der Film zu jenen Werken, die Eskalation zum Prinzip machen und den Zuschauer mit der Frage zurücklassen, wie weit Wiedergutmachung gehen darf. Wer drastischen Humor schätzt, findet hier eine konsequent durchgezogene Versuchsanordnung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kim Bodnia als Harald
- Dejan Čukić als Arvid
- Nikolaj Lie Kaas als Martin
- Tomas Villum Jensen als Peter
- Peter Gantzler als Franz
- Trine Dyrholm als Hanne
- Line Kruse als Astrid
- Brian Patterson als Vuk
- Søren Sætter-Lassen als Henning
- Lester Wiese als Richard
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Verfügbarkeit
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