Ich, Caesar. 10 ½ Jahre alt, 1,39 Meter groß (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Berry |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-04-09 |
| Budget | 6.844.180 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (207 Stimmen) |
Worum es geht
Cesar ist zehneinhalb Jahre alt, 1,39 Meter groß und lebt mit seiner Familie in Paris ein Leben, das ihm entschieden zu wenig Aufregung bietet. Also sorgt er selbst dafür: Seinen Lehrern erzählt er kurzerhand, sein Vater sei verhaftet worden. Als die Schulferien beginnen, bekommt sein Bedürfnis nach Abenteuer eine konkrete Richtung. Gemeinsam mit seiner Freundin Sarah beschließt er, ihrem gemeinsamen Freund Morgan zu helfen, dessen Vater zu finden, der angeblich in London lebt. Die drei Kinder erzählen ihren Eltern jeweils, sie seien bei den anderen beiden zu Besuch, und machen sich heimlich auf den Weg, um auf eigene Faust zu suchen. Wie weit sie kommen und was sie dabei über sich selbst und ihre Familien lernen, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2003 unter der Regie von Richard Berry und ist der Kategorie Komödie zuzuordnen. In den Hauptrollen sind Jules Sitruk, Joséphine Berry, Mabô Kouyaté und Anna Karina zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als Kinderabenteuer angelegt, das aus einem Alltag heraus entsteht, der als zu gewöhnlich empfunden wird. Die Flucht ins Erfundene – die Lüge über den verhafteten Vater – und die spätere reale Flucht nach London spiegeln sich: Beide Male erschafft Cesar sich eine Wirklichkeit, die aufregender ist als die, die ihm zusteht. Dass gleich drei Kinder ihre Eltern belügen, um gemeinsam loszuziehen, macht aus einer Einzelaktion ein kleines Komplott und verschiebt den Fokus von der Suche nach Morgans Vater hin zu einer Geschichte über Freundschaft, Verantwortung und die Grenzen kindlicher Selbstständigkeit. Die Komödie als Genre deutet darauf hin, dass diese Grenzüberschreitung eher heiter als dramatisch verhandelt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl zählt der Film nicht zu den breit diskutierten Titeln seines Genres. Seit seiner Entstehung 2003 sind über zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich daran erkennbar viel geändert hätte. Innerhalb der Komödie steht er als kleiner, auf jugendliche Hauptfiguren zugeschnittener Film da, dessen Wirkung sich vor allem an der überschaubaren, aber vorhandenen Zahl an Bewertungen ablesen lässt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Jules Sitruk als César Petit
- Joséphine Berry als Sarah Delgado
- Mabô Kouyaté als Morgan Boulanger
- Anna Karina als Gloria
- Stéphane Guillon als Le père de Sarah
- Jean-Philippe Écoffey als Bertrand Petit
- Annick Blancheteau als Mamy
- Cécile de France als Samantha
- Charley Boorman als Charley Fitzpatrick
- Didier Bénureau als Le directeur
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Verfügbarkeit
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