Geschichten aus der Gruft: Bordello of Blood (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilbert Adler |
|---|---|
| Genre | Horror, Komödie |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-08-16 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (431 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am Rand der Stadt betreiben Madame Lilith und ihre erlesenen Damen ein äußerst ungewöhnliches Bordell. Bezahlt wird dort nicht mit Geld: Die Kundschaft wird stattdessen gleich selbst zur Ader gelassen. Wer hier einkehrt, kommt nicht mehr ohne weiteres heraus.
Privatdetektiv Rafe Guttmann ist dem Fall bereits auf der Spur. Er muss sich allerdings nicht nur gegen eine Übermacht äußerst spärlich bekleideter Vampirinnen behaupten, sondern bekommt es auch mit Reverend Jimmy Current zu tun, einem glatten Fernsehprediger, der einen besonders mächtigen Talisman besitzt. Schreck und Schauder folgen dicht aufeinander, und das Grauen kann jederzeit an unerwarteter Stelle zuschlagen.
Entstehungsgeschichte
Gilbert Adler hat den Film inszeniert, der 1996 erschien. Dennis Miller, Erika Eleniak, Angie Everhart und Chris Sarandon gehören zur Besetzung, zwei Schauspieler und zwei Schauspielerinnen für eine Geschichte, in der ein Ermittler auf eine Übermacht von Frauen und einen zwielichtigen Prediger trifft.
Freigegeben ist der Film ab 18 Jahren, was sich mit einer Geschichte um blutsaugende Vampirinnen und einen Detektiv im Kampf gegen sie deckt.
Hinter den Kulissen
Horror und Komödie bilden die Mischung. Schon die Grundidee verrät den Ton: Ein Bordell, in dem mit Blut statt mit Geld bezahlt wird, ist zugleich unheimlich und absichtlich überdreht. Der Film setzt offenkundig nicht auf reinen Schrecken, sondern auf die Verbindung von Grusel und Witz.
Die Figurenzeichnung unterstreicht das. Ein Privatschnüffler als Held, eine Bordellchefin als Vampirin und ein Fernsehprediger mit Talisman sind bewusst zugespitzte Typen, keine psychologisch ausgefeilten Charaktere. Der deutsche Titel stellt den Film unter die Überschrift „Geschichten aus der Gruft“, die den schaurigen Grundton schon im Namen trägt. Die Handlung verbindet damit Elemente der Detektivgeschichte mit dem Vampirmotiv und der Satire auf einen geschäftstüchtigen Prediger.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,0 von 10, ermittelt aus einigen hundert Stimmen. Das Ergebnis ist ausgeglichen, weder begeistert noch ablehnend.
Der Film ist mittlerweile 30 Jahre alt. Unter den Horrorkomödien gehört er zu jenen, die ihr Vergnügen aus grellen Figuren und einer absurden Prämisse ziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dennis Miller als Rafe Guttman
- Erika Eleniak als Katherine Verdoux
- Angie Everhart als Lillith
- Chris Sarandon als Reverend Current
- Corey Feldman als Caleb Verdoux
- John Kassir als The Crypt Keeper (voice)
- William Sadler als Mummy
- Aubrey Morris als McCutcheon
- Phil Fondacaro als Vincent Prather
- Kiara Hunter als Tamara
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Verfügbarkeit
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