Generazione 1000 euro (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Massimo Venier |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-04-24 |
| Einspielergebnis | 1.296.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (167 Stimmen) |
Worum es geht
Matteo ist Physiker, verdient sein Geld aber notdürftig mit Gelegenheitsvorträgen an der Universität und einem Job in einer PR-Firma in Mailand, dessen Ende er kommen sieht. Sein berufliches Provisorium wird von einer privaten Verwirrung überlagert: Zwei Frauen interessieren sich für ihn, ohne dass er selbst viel dafür tut. Angelica, eine Blondine, lernt er beim Rauchen auf dem Bürodach kennen und stellt überrascht fest, dass sie in der Firma mehr Einfluss hat, als es zunächst scheint – sie nimmt ihn auf Geschäftsreisen mit und stellt ihm sogar eine Stelle in Barcelona in Aussicht. Beatrice, brünett, ist seine neue Mitbewohnerin, die auf eine Stelle im öffentlichen Dienst als Lehrerin hofft. Zwischen einer verlockenden Perspektive im Ausland und einer unspektakulären Nähe im Alltag muss Matteo herausfinden, was er eigentlich will, bevor sich die Gelegenheit von selbst erledigt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2009 und wurde von Massimo Venier inszeniert. In den Hauptrollen sind Alessandro Tiberi, Valentina Lodovini, Carolina Crescentini und Francesco Mandelli zu sehen. Es handelt sich um eine Komödie.
Hinter den Kulissen
Schon der Titel verweist auf eine wirtschaftliche Lage, die die Handlung grundiert: Ein ausgebildeter Physiker, der sich mit PR-Aufträgen über Wasser hält, und eine Mitbewohnerin, die auf eine Anstellung im Staatsdienst wartet, stehen für eine Generation, deren Qualifikation und tatsächliche Beschäftigung nicht zusammenpassen. Die Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, die für unterschiedliche Lebensentwürfe stehen – Aufstieg und Auslandskarriere auf der einen, Bodenständigkeit auf der anderen Seite –, spiegelt diese Unsicherheit auf der privaten Ebene. Die Komödie nutzt die klassische Dreieckskonstellation, um über Beruf, Perspektivlosigkeit und Entscheidungsdruck zu sprechen, ohne die leichte Erzählform zu verlassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2009 sind mittlerweile über anderthalb Jahrzehnte vergangen, was den Film zu einem Zeitdokument einer bestimmten wirtschaftlichen Stimmung macht. Innerhalb der italienischen Komödie reiht er sich in eine Reihe von Filmen ein, die persönliche Beziehungen mit gesellschaftlichen Fragen der Berufsperspektive verknüpfen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Alessandro Tiberi als Matteo
- Valentina Lodovini als Beatrice
- Carolina Crescentini als Angelica
- Francesco Mandelli als Francesco
- Francesco Brandi als Faustino
- Francesca Inaudi als Valentina
- Paolo Villaggio als Gelsomino il professore
- Steffan Boje als Mark Winterbottom
- Roberto Citran als tassista
- Natalino Balasso als Landolfi
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Verfügbarkeit
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