Friedhof der Kuscheltiere 2 (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mary Lambert |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-08-28 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 17.092.453 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (619 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod seiner Frau zieht der Tierarzt Chase Matthews mit seinem dreizehnjährigen Sohn Jeff nach Ludlow, um dort neu anzufangen. Jeff findet in der Nachbarschaft keinen Anschluss – die Jugendlichen sind ihm feindlich gesinnt. Er verbündet sich mit einem anderen Außenseiter: Drew Gilbert, der in ständiger Angst vor seinem brutalen Stiefvater Gus lebt.
Als Gus kaltblütig Drews geliebten Hund erschießt, beschließen die beiden Jungen, das Tier zu retten. Sie begraben es auf einem indianischen Friedhof, einem Ort, dem nachgesagt wird, er erwecke Tote zum Leben. Zu spät begreifen sie, dass man einen toten Hund mitunter besser begraben lässt. Das Böse ist da längst erwacht.
Entstehungsgeschichte
Mary Lambert inszenierte den Film, der 1992 erschien und englisch „Pet Sematary II“ heißt. Edward Furlong, Anthony Edwards, Clancy Brown und Jared Rushton stehen vor der Kamera. Die Besetzung stellt jugendliche und erwachsene Rollen einander gegenüber, was der Anlage entspricht: Die Geschichte handelt von Jungen, die eine Entscheidung treffen, und von Erwachsenen, die sie nicht schützen. Erst ab achtzehn Jahren ist der Film zugänglich – der höchste Wert der Skala.
Hinter den Kulissen
Der Film ist reiner Horror, und die Anlage bestätigt das ohne Abstriche. Bemerkenswert ist, dass die Bedrohung nicht von außen kommt, sondern aus einem Wunsch: Der Wille, einen Verlust rückgängig zu machen, ist der Auslöser. Damit sind Trauer und Schrecken dieselbe Bewegung. Verstärkt wird das durch die Figurenlage – ein Junge, der die Mutter verloren hat, ein zweiter, der einem gewalttätigen Stiefvater ausgeliefert ist. Beide haben Gründe, die Regeln zu brechen, und die Erzählung nimmt diese Gründe ernst, bevor sie ihre Folgen zeigt. Der Ort selbst bleibt vage beschrieben und wirkt gerade deshalb.
Einordnung & Wirkung
5,5 von 10 bei kleiner Bewertungsbasis ordnen den Film knapp unter dem Mittel ein. 34 Jahre nach dem Erscheinen ist er ein Vertreter jener Horrorlinie, die Übernatürliches an eine Familiengeschichte bindet, statt es für sich stehen zu lassen. Die Freigabe ab achtzehn Jahren markiert deutlich, an wen er sich richtet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Edward Furlong als Jeff Matthews
- Anthony Edwards als Chase Matthews
- Clancy Brown als Sheriff Gus Gilbert
- Jared Rushton als Clyde Parker
- Darlanne Fluegel als Renee Hallow
- Jason McGuire als Drew Gilbert
- Sarah Trigger als Marjorie Hargrove
- Lisa Waltz als Amanda Gilbert
- Jim Peck als Quentin Yolander
- Len Hunt als Director
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Verfügbarkeit
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