Foltermühle der gefangenen Frauen (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jean Rollin |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-07-05 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Élisabeth ist mit einer Freundin auf dem Rückweg in ihr Heimatdorf, als im Zug ein Mann auftaucht, dessen Körper sich sichtbar zersetzt und der Eiter absondert. Kurz darauf muss sie feststellen, dass er ihre Begleiterin getötet hat, und flieht in panischer Angst. Auf der Suche nach Hilfe gerät sie in eine Gegend, die für ihren Wein bekannt ist, findet dort aber nur verlassene Dörfer und aufgehäufte Leichen vor, aus denen sich nach und nach verwesende, mordende Gestalten erheben.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1978 unter der Regie von Jean Rollin und ist dem Horrorgenre zugeordnet. In den Hauptrollen sind Marie-Georges Pascal, Félix Marten, Serge Marquand und Mirella Rancelot zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft ein ländliches, weinbautreibendes Umfeld mit dem klassischen Bild der lebenden Toten und verlagert das Grauen damit aus der Stadt in eine vertraute, fast idyllische Landschaft, die sich als vollständig entvölkert erweist. Dass die Bedrohung nicht plötzlich aus dem Nichts kommt, sondern sich als fortschreitender körperlicher Verfall zeigt, verschiebt den Fokus vom klassischen Schreckmoment hin zu einem Bild langsamer Verwesung, das über weite Strecken der Handlung präsent bleibt. Élisabeth als Figur, die sich durch verlassene Orte bewegt und Stück für Stück das Ausmaß der Katastrophe erkennt, gibt der Erzählung die Perspektive einer Entdeckungsreise statt eines reinen Überlebenskampfes. Die Beschränkung auf wenige wiederkehrende Darsteller verstärkt den Eindruck einer isolierten, ausgedünnten Welt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1978 und heute liegen mehr als vier Jahrzehnte, ein Zeitraum, in dem sich das Horrorgenre stilistisch stark gewandelt hat. Innerhalb dieser langen Spanne bleibt der Film ein Beispiel für eine Spielart des Genres, die auf körperlichem Verfall und ländlicher Isolation als zentralen Schreckensmotiven aufbaut, statt auf schnelle Schockeffekte zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marie-Georges Pascal als Elisabeth
- Félix Marten als Paul
- Serge Marquand als Lucien
- Mirella Rancelot als Lucie
- Patrice Valota als Pierre
- Patricia Cartier als Antoinette
- Michel Herval als Michel
- Paul Bisciglia als Lucas
- Brigitte Lahaie als The tall blonde woman
- Olivier Rollin als The undead who smashes his skull
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Verfügbarkeit
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