Ferkels großes Abenteuer (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Francis Glebas |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 46.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 62.870.546 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (419 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Hundertmorgenwald steht die Honigernte an, und die ganze Bande packt mit an. Nur Ferkel darf nicht helfen: Es sei zu klein, heißt es. Gekränkt und mit dem Gefühl, weniger wert zu sein als die anderen, verschwindet das kleine Tier.
Seine Freunde machen sich auf die Suche. Iah, Rabbit, Tigger, Ruh und Winnie Puuh haben dafür nur einen Anhaltspunkt: Ferkels Sammelalbum, das sie wie eine Landkarte benutzen. Beim Blättern und Suchen stoßen sie auf Erinnerungen, die ihnen etwas Überraschendes zeigen. Das so kleine Ferkel war in vielerlei Hinsicht längst ein großer Held, ohne dass es jemandem aufgefallen wäre.
Entstehungsgeschichte
Francis Glebas führte Regie bei diesem Animationsfilm von 2003. Seine Stimmen leihen den Figuren unter anderem John Fiedler, Jim Cummings, Nikita Hopkins und Ken Sansom. Freigegeben ist der Film ohne Altersbeschränkung und damit ausdrücklich für die ganze Familie geeignet.
Hinter den Kulissen
Animation und Familie sind die beiden Genres, und der Film folgt dieser Ausrichtung konsequent. Im Zentrum steht keine Gefahr von außen, sondern ein Gefühl, das Kinder gut kennen: übersehen und für zu klein gehalten zu werden. Die Geschichte nimmt diese Kränkung ernst und macht sie zum Ausgangspunkt eines Abenteuers.
Geschickt ist der Kniff mit dem Sammelalbum. Es dient als Karte für die Suche und hält zugleich fest, was Ferkel bereits geleistet hat. Bemerkenswert ist auch die Verschiebung der Perspektive. Nicht Winnie Puuh, sondern das kleinste Mitglied der Gruppe steht im Mittelpunkt. Die Botschaft ergibt sich direkt aus dieser Wahl: Größe bemisst sich nicht am Körper, sondern am Mut, den jemand zeigt, wenn es darauf ankommt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 fällt die Bewertung freundlich aus. Die Zahl der Stimmen liegt im dreistelligen Bereich und damit auf einem Niveau, das ein verlässliches, wenn auch nicht breites Stimmungsbild ergibt.
23 Jahre liegt das Erscheinen inzwischen zurück. Im Feld der Familienanimation steht der Film für die ruhige, gefühlsbetonte Spielart, die auf Freundschaft und Selbstwert setzt statt auf Tempo. Gerade die Konzentration auf eine unscheinbare Figur verleiht ihm innerhalb dieses Genres ein eigenes Gesicht.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Fiedler als Piglet (voice)
- Jim Cummings als Winnie the Pooh / Tigger (voice)
- Nikita Hopkins als Roo (voice)
- Ken Sansom als Rabbit (voice)
- Peter Cullen als Eeyore (voice)
- Kath Soucie als Kanga / Christopher Robin (singing) (voice)
- Andre Stojka als Owl (voice)
- Tom Wheatley als Christopher Robin (voice)
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.