Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Dobkin |
|---|---|
| Genre | Musik, Komödie |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-06-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.624 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lars Erickssong hat ein Ziel, seit er ein Kind ist: den Eurovision Song Contest gewinnen. Zusammen mit seiner Jugendfreundin Sigrit bildet er die Band Fire Saga.
Wie sie zum isländischen Vorentscheid kommen, ist der erste Witz des Films — und einer, der es in sich hat. Danach geht es nach Edinburgh, wo der Wettbewerb stattfindet und wo Lars und Sigrit sich unter Bedingungen behaupten müssen, für die weder Talent noch Ehrgeiz reichen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte David Dobkin. Das Drehbuch schrieben Will Ferrell und Andrew Steele; Ferrell produzierte den Film gemeinsam mit Jessica Elbaum und Chris Henchy.
Ferrell spielt auch Lars Erickssong. Rachel McAdams ist Sigrit Ericksdottir, Dan Stevens der Alexander Lemtov, Pierce Brosnan der Vater Erick Erickssong und Mikael Persbrandt der Victor Karlosson.
Die Kamera führte Danny Cohen, den Schnitt Greg Hayden, die Musik stammt von Atli Örvarsson.
Gedreht wurde in Glasgow, in Edinburgh und in Island; das Knebworth House diente als Außenkulisse. Sämtliche Musikaufnahmen entstanden im Mai 2019 auf der Bühne des Eurovision Song Contest.
Der Film erschien am 26. Juni 2020 bei Netflix. Geplant war ursprünglich eine Veröffentlichung während des Wettbewerbs 2020 — der wegen der Coronavirus-Pandemie ausfiel.
Hinter den Kulissen
Dass die Musiknummern auf der echten Bühne des Wettbewerbs aufgenommen wurden, ist die entscheidende Produktionsentscheidung. Der Film parodiert den Eurovision Song Contest nicht von außen, sondern mit dessen eigenen Mitteln.
Die geplatzte Veröffentlichung ist die traurigste Pointe. Der Film sollte zum Wettbewerb 2020 erscheinen — und erschien stattdessen in dem einzigen Jahr, in dem es keinen gab.
Bemerkenswert ist zudem, wie ernst der Film seinen Gegenstand nimmt. Die Musik ist echte Musik, nicht bloß Kulisse für Gags.
Einordnung & Wirkung
Der Song „Husavik" war für den Oscar nominiert, der Soundtrack für einen Grammy als beste Zusammenstellung. Der Golden Reel Award für den besten Tonschnitt in einem Musical ging an den Film; hinzu kamen Nominierungen bei den Critics' Choice Awards und den People's Choice Awards.
Rotten Tomatoes weist 64 Prozent aus, mit dem Befund, inspirierte Zutaten wechselten sich mit flachen Passagen ab. Metacritic vergab 50 von 100. Quotenmeter.de nannte ihn eine bunte, musikalische Will-Ferrell-Komödie.
Eine Oscar-Nominierung für einen Song aus einer Netflix-Komödie ist der bemerkenswerteste Punkt dieser Bilanz. Sie bestätigt, was die gemischten Kritiken andeuten: Was am Film unstrittig gelungen ist, ist die Musik.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rachel McAdams als Sigrit Ericksdottir
- Will Ferrell als Lars Erickssong
- Pierce Brosnan als Erick Erickssong
- Dan Stevens als Alexander Lemtov
- Jamie Demetriou als Kevin Swain
- Ólafur Darri Ólafsson als Neils Brongus
- Melissanthi Mahut als Mita Xenakis
- Joi Johannsson als Jorn
- Björn Hlynur Haraldsson als Policeman - Arnar
- Graham Norton als Graham Norton
Weitere Filme von David Dobkin
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.