Es sind die kleinen Dinge (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mélanie Auffret |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-03-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.460.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (181 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Kerguen, einem kleinen Dorf, hat Alice alle Hände voll zu tun: Sie ist Bürgermeisterin und gleichzeitig Grundschullehrerin. Ihr Alltag ist ohnehin schon dicht getaktet, als sich in ihrer Klasse ein ungewöhnlicher Schüler einschreibt: Émile, ein Mann in den Sechzigern mit aufbrausendem Charakter, der endlich lesen und schreiben lernen will. Was zunächst wie eine Randnotiz in Alices ohnehin vollem Terminkalender wirkt, bringt ihr geordnetes Leben gehörig aus dem Gleichgewicht. Denn parallel zu Émiles Lernversuchen steht Alice vor einer Aufgabe, die sie nicht kommen sah: Sie muss um den Erhalt ihres Dorfes und ihrer Schule kämpfen. Zwei Rollen, ein Dorf, ein Konflikt, der sich nicht einfach delegieren lässt.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2023 und wurde von Mélanie Auffret inszeniert. Zur Besetzung gehören Michel Blanc, Julia Piaton, Lionel Abelanski und Marie Bunel. Freigegeben ist der Titel ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet zwei Handlungsstränge, die beide von Alice getragen werden: den privaten Lernprozess eines widerspenstigen erwachsenen Schülers und den öffentlichen Kampf um den Fortbestand einer dörflichen Institution. Diese Doppelrolle – Amtsträgerin und Lehrerin zugleich – macht die Komödie zu einer Geschichte über Zusammenhalt in kleinen Gemeinschaften, in der private und kommunale Anliegen kaum trennbar sind. Dass ein Mann in fortgeschrittenem Alter erst jetzt das Lesen und Schreiben lernt, verweist zudem auf ein Thema, das über den komischen Ton hinausreicht: späte Bildungschancen und die Scham, die oft damit verbunden ist. Die Besetzung mit Michel Blanc und Julia Piaton in den Hauptrollen deutet auf ein Zusammenspiel aus komödiantischer Erfahrung und einer jüngeren, tragenden Frauenfigur hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 ist noch keine große zeitliche Distanz entstanden, der Titel lässt sich also als vergleichsweise aktueller Beitrag zur französischen Dorfkomödie einordnen, die soziale Themen mit leichtem Ton verbindet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michel Blanc als Emile Menoux
- Julia Piaton als Alice Le Guennic, teacher and mayor
- Lionel Abelanski als Saturnin, municipal councilor
- Marie Bunel als Claudine Le Guennic, mother of Alice and Pauline
- Marie-Pierre Casey als Jeannine
- Sébastien Chassagne als Patrick
- India Hair als Pauline, Alice's sister
- Bruno Raffaelli als Owner of the bakery-bar
- Franck Trillot als Mr. Leclerc
- Caroline Ferrus als Mrs. Leclerc
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Verfügbarkeit
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