Envoyés très spéciaux (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frédéric Auburtin |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-01-21 |
| TMDB-Bewertung | 5,1 (104 Stimmen) |
Worum es geht
Ein bekannter Radiosender schickt seine besten Leute los, um aus dem Kriegsgebiet im Irak zu berichten: Reporter Frank und Tontechniker Poussin. Ihre Reportagen laufen täglich, Millionen Zuhörer verfolgen die geschilderten Gefechte und das schwere Leben der Zivilbevölkerung. Als die beiden angeblich in einen Hinterhalt geraten, bewegt das ganze Land Himmel und Erde, um ihre Freilassung zu erwirken. Das eigentliche Problem der beiden liegt jedoch nicht in einer Gefangenschaft, sondern in einer ganz anderen Wahrheit: Sie haben nie einen Fuß in den Irak gesetzt. Die dramatischen Berichte, die sie berühmt gemacht haben, stammen aus dem Pariser Viertel Barbès.
Entstehungsgeschichte
"Envoyés très spéciaux" entstand 2009 unter der Regie von Frédéric Auburtin. In den Hauptrollen stehen Gérard Lanvin und Gérard Jugnot als das Reporterduo, unterstützt von Omar Sy und Anne Marivin. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte macht aus einem eigentlich ernsten Rahmen – Krieg, Geiselnahme, mediale Anteilnahme – den Nährboden für eine Komödie über Täuschung. Die Verlagerung des vermeintlichen Kriegsschauplatzes in ein Pariser Stadtviertel setzt auf den Kontrast zwischen medialer Inszenierung und tatsächlicher Realität. Damit richtet sich der Blick weniger auf den Irak selbst als auf den Betrieb, der aus Berichterstattung eine öffentliche Sensation macht, und auf die Leichtigkeit, mit der ein Millionenpublikum getäuscht werden kann. Die Besetzung mit erfahrenen Komödiendarstellern wie Lanvin und Jugnot neben jüngeren Gesichtern wie Sy und Marivin deutet auf ein Zusammenspiel unterschiedlicher komödiantischer Register hin, das die Situationskomik der Handlung trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld dessen, was auf Bewertungsportalen sichtbar wird, ohne dass sich daraus ein klares Urteil über die breitere Wahrnehmung ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2009 sind inzwischen mehr als fünfzehn Jahre vergangen, was den Titel in eine Zeit einordnet, in der mediale Kriegsberichterstattung bereits ein vielfach diskutiertes Thema war. Innerhalb der französischen Komödientradition reiht sich der Film mit seinem Medienspott in eine Reihe von Werken ein, die gesellschaftliche Mechanismen satirisch überzeichnen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Gérard Lanvin als Frank Bonneville
- Gérard Jugnot als Albert Poussin
- Omar Sy als Jimmy
- Anne Marivin als Claire Monier
- Valérie Kaprisky als Françoise Poussin
- Serge Hazanavicius als Jacques Maillard
- Clément Koch als Le réceptionniste
- Bertrand Lacy als Ravier
- Jean-François Chauvet als Armand
- Guillaume Durand als Régis Roche
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