Einmal zu wenig, einmal zu viel (1965)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Franco Rossi |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1965-08-15 |
| TMDB-Bewertung | 7 (109 Stimmen) |
Worum es geht
Drei Episoden, drei Verlegenheiten. In der ersten will Raganelli eine Firmenreise nutzen, um Gabriella endlich seine Zuneigung zu gestehen. Sie zeigt sich durchaus interessiert, doch zwischen Zögern und Rückziehern verliert Raganelli den Faden – und landet schließlich in den Armen einer Frau, die er gar nicht liebt. In der zweiten Geschichte erfährt der betont sittenstrenge Professor Beozi, dass seine Frau früher eine kleine Rolle als nackte nubische Sklavin in einem Sandalenfilm gespielt hat. Um den Makel aus der Welt zu schaffen, versucht er, die betreffende Filmszene aufzutreiben – die allerdings der Zensur zum Opfer gefallen ist, sodass er sich in deren Archiven auf die Suche machen muss. Die dritte Episode spielt im Fernsehen: Ein Sender sucht per Casting einen neuen Nachrichtensprecher. Bertone besteht alle Prüfungen mit Bravour, doch seine markanten, pferdeartigen Zähne bringen die Jury dazu, ihn loswerden zu wollen – ohne ihm den wahren Grund zu nennen. Bertone lässt sich davon jedoch nicht beirren.
Entstehungsgeschichte
Der Episodenfilm entstand 1965 unter der Regie von Franco Rossi, der zumindest einen der drei Teile verantwortete. In den Hauptrollen sind Nino Manfredi, Ugo Tognazzi, Alberto Sordi und Umberto D'Orsi zu sehen. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Anlage in drei getrennten Episoden mit unterschiedlichen Figuren erlaubt es, verschiedene Facetten menschlicher Peinlichkeit und Unsicherheit durchzuspielen: die gescheiterte Liebeserklärung, die verletzte Ehre eines Puritaners, die Diskriminierung wegen eines äußeren Makels. Alle drei Geschichten kreisen um das Gefühl, nicht so gesehen zu werden, wie man sich selbst darstellen möchte – ein roter Faden, der die Episoden trotz ihrer unterschiedlichen Schauplätze und Tonlagen zusammenhält. Die Besetzung mit mehreren bekannten Komikern ihrer Zeit deutet darauf hin, dass jede Episode auf eine eigene komische Grundfigur zugeschnitten war.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht auffälligen Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 1965 sind mehr als sechzig Jahre vergangen, was den Titel in die Frühphase der italienischen Episodenkomödien jener Dekade einordnet, in der solche Mehrteiler-Formate mit prominenter Besetzung verbreitet waren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Nino Manfredi als Quirino Raganelli
- Ugo Tognazzi als Prof. Gildo Beozi
- Alberto Sordi als Guglielmo Bertone
- Umberto D'Orsi als Ernesto (I)
- Ilaria Occhini als Gabriella (I)
- Riccardo Garrone als Alvaro Morandini (I)
- Claudie Lange als Erminia, la moglie di Beozi (II)
- Mario Frera als Caponi dell'Ultramarket (I)
- Nanda Primavera als La suocera di Beozi (II)
- Gaia Germani als Self (segment "Guglielmo il Dentone")
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Verfügbarkeit
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