Ein Satansbraten kommt selten allein (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian Levant |
|---|---|
| Genre | Komödie, Familie |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-07-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 32.704.700 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (703 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Junior, der per Adoption hinzugewonnene Sprössling des Ehepaares Healy, ist alles andere als ein liebes Kind. Mit seinen bösartigen Streichen hat er nicht nur den ganzen Ort gegen sich aufgebracht, sondern auch seine Mutter in die Flucht geschlagen. Vater Ben setzt deshalb auf einen Neuanfang in einer anderen Stadt. In Mortville zeigt sich allerdings rasch, dass Junior nichts verlernt hat und mit anarchistischer Zerstörungswut zuschlägt. Während sein Vater sich bald von heftig um seine Gunst buhlenden Singlefrauen umringt sieht, macht Junior an der neuen Schule die Bekanntschaft einer ebenbürtigen Gegnerin: der kleinen Trixie, Tochter der sanften Schulkrankenschwester Annie und ihm an Boshaftigkeit weit überlegen. Nach anfänglichen Kämpfen verbrüdern sich die beiden und nehmen sich künftige Stiefmütter gemeinsam vor.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie zeichnet Brian Levant verantwortlich, das Erscheinungsjahr ist 1991. Die Besetzung führt John Ritter, Michael J. Oliver, Jack Warden und Laraine Newman auf, also ein Gefüge aus Erwachsenen und einem Kind, das gegen sie antritt. Freigegeben wurde der Film ab 12 Jahren – bemerkenswert für ein Werk, das die Genres Komödie und Familie miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Diese Genrekombination erklärt den Ton. Die Familienkomödie lebt hier nicht von Harmonie, sondern von deren planmäßiger Zerstörung: Ein Kind stellt eine Kleinstadt auf den Kopf, und die Erwachsenen sind die Getriebenen. Der Umzug nach Mortville liefert das Muster, nach dem die Geschichte gebaut ist. Ein Neuanfang wird versprochen und sofort widerlegt, was einen zweiten Durchgang derselben Anordnung ermöglicht. Der zweite Erzählstrang, die Brautschau um Ben, verbindet sich mit dem ersten, sobald Junior und Trixie ein gemeinsames Ziel finden. Aus dem Duell zweier Streichespieler wird ein Bündnis, und damit verschiebt sich die Front: nicht mehr Kind gegen Kind, sondern Kinder gegen die Erwachsenenwelt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10 stammt aus einer Basis von einigen hundert Stimmen und ordnet den Film im Mittelfeld ein. 35 Jahre nach dem Erscheinen ist er ein Beispiel für eine Spielart der Kinderkomödie, die den Tabubruch als Antrieb nimmt und ihn bis zum Schluss durchhält.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Ritter als Ben Healy
- Michael J. Oliver als Junior Healy
- Jack Warden als Big Ben Healy
- Laraine Newman als LaWanda Dumore
- Amy Yasbeck als Annie Young
- Ivyann Schwan als Trixie Young
- Gilbert Gottfried als Mr. Peabody
- Paul Willson als Smith
- Alan Blumenfeld als Aron Burger
- Charlene Tilton als Debbie Claukinski
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Verfügbarkeit
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