Ein Leben für die Menschlichkeit - Abbé Pierre (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Frédéric Tellier |
|---|---|
| Genre | Historie |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-11-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 17.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (100 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Henri Grouès wird in wohlhabende Verhältnisse hineingeboren, doch sein Weg führt ihn woandershin: Mit zwanzig Jahren tritt er dem Kapuziner-Orden bei. Als der Zweite Weltkrieg beginnt, schließt er sich der Résistance an und verhilft zahlreichen jüdischen Familien zur Flucht. Nach Kriegsende setzt sich sein Weg fort, ohne dass sein Engagement nachlässt: Er wird Abgeordneter der Nationalversammlung und gründet die Obdachlosenhilfe „Emmaus“, die später weltweit tätig ist. Während der Kältewelle 1953 löst eine Radioansprache eine Welle der Solidarität aus, die ihn zu einer Figur des öffentlichen Bewusstseins macht. Der Film verfolgt diese Stationen eines Mannes, der sich selbst den Namen Abbé Pierre gegeben hat und darunter zu einer prägenden Gestalt seiner Zeit wurde.
Entstehungsgeschichte
Frédéric Tellier führte 2023 bei diesem historischen Filmporträt Regie. In den zentralen Rollen sind Benjamin Lavernhe, Emmanuelle Bercot, Michel Vuillermoz und Antoine Laurent zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als reines Historiendrama angelegt, verzichtet der Film auf genrefremde Zuspitzungen und konzentriert sich auf die Lebensstationen einer einzelnen Person über mehrere Jahrzehnte. Diese Spannweite – vom Ordenseintritt über den Widerstand bis zur politischen und sozialen Arbeit nach dem Krieg – verlangt eine episodische Erzählstruktur, die einzelne Etappen eines langen Lebens zu einem Gesamtbild verdichtet. Die Besetzung mit vier klar benannten Hauptfiguren deutet darauf hin, dass neben der Titelfigur auch Weggefährten und Gegenüber Raum erhalten, um die verschiedenen Lebensabschnitte zu tragen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 von 10 bei einer noch überschaubaren, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz – ein Bild, das sich mit wachsender Stimmenzahl noch verändern kann. Seit der Veröffentlichung 2023 sind erst wenige Jahre vergangen, sodass sich eine langfristige Einordnung innerhalb des historischen Genres noch nicht abzeichnet. Innerhalb der Historiendramen über Einzelpersonen, deren Wirken sich über Krieg und Nachkriegszeit erstreckt, reiht sich der Film mit seinem biografischen Zugriff auf eine reale, öffentlich bekannte Figur ein.
Bilder






Besetzung & Stab
- Benjamin Lavernhe als Henri Grouès dit l'Abbé Pierre
- Emmanuelle Bercot als Lucie Coutaz
- Michel Vuillermoz als Georges Legay
- Antoine Laurent als François Garbit
- Alain Sachs als Père supérieur
- Leïla Muse als Jeune fermière
- Malik Amraoui als Ahmed
- Chloé Stefani als Marlène Porte
- Djibril Pavadé als Philibert
- Didier Nobletz als Auguste
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Verfügbarkeit
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