Ein irres Klassentreffen (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nanni Loy |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-06-06 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (219 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier Freunde, mittlerweile in die Jahre gekommen, sind sich treu geblieben: Necchi, Meandri, Mascetti und Sassaroli können es nicht lassen, ihre Umgebung mit Streichen auf Trab zu halten. Diesmal liefert eine geriatrische Klinik die Kulisse, denn Mascetti liegt dort als Patient. Was als Vertreib der Langeweile beginnt, steigert sich Streich um Streich, bis die vier einen letzten, besonders ausufernden Coup gegen die Klinikgäste planen. Wie weit sie dabei tatsächlich gehen, bleibt der eigenen Entdeckung überlassen.
Entstehungsgeschichte
Nanni Loy führte 1985 bei dieser Komödie Regie. In den Hauptrollen sind Ugo Tognazzi, Gastone Moschin, Adolfo Celi und Renzo Montagnani zu sehen, vier Darsteller, die gemeinsam das Quartett der unverbesserlichen Freunde geben. Eine Altersfreigabe ist nicht überliefert.
Hinter den Kulissen
Dass die Handlung ausschließlich in einer Klinik für ältere Menschen spielt, verschiebt den Ton gegenüber klassischen Streichkomödien: Die Protagonisten sind selbst nicht mehr jung, ihr Schauplatz ist ein Ort der Gebrechlichkeit, und gerade daraus zieht die Geschichte ihren Witz. Vier Hauptfiguren statt eines größeren Ensembles engen den Fokus bewusst ein, die Dynamik lebt vom eingespielten Zusammenspiel dieser Handvoll Charaktere. Die Ankündigung eines "ultimativen" Streichs am Ende deutet auf eine Steigerung an, die die vorangegangenen Episoden als Vorbereitung erscheinen lässt, ein Aufbau, der auf eine finale Pointe zusteuert, statt sich in losen Einzelszenen zu erschöpfen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,4 aus einer eher schmalen, im niedrigen dreistelligen Bereich liegenden Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich klassischer Ensemble-Komödien. Seit dem Erscheinungsjahr 1985 sind mittlerweile vier Jahrzehnte vergangen, entsprechend gering ist die öffentliche Resonanz, die sich in Zahlen niederschlägt. Innerhalb der Komödie stellt der Film mit seiner Fokussierung auf eine kleine, alternde Freundesgruppe eine eigene Note dar, die sich von jüngeren, actionreicheren Vertretern des Genres unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ugo Tognazzi als Conte Mascetti
- Gastone Moschin als Architetto Melandri
- Adolfo Celi als Professor Sassaroli
- Renzo Montagnani als Guido Necchi
- Mario Feliciani als General Mastrostefano
- Franca Tamantini als Carmen Necchi
- Enzo Cannavale als Cav. Ferrini
- Caterina Boratto als Amalia Pecci Bonetti
- Valeria Sabel als Valeria Migliari
- Bernard Blier als Sig. Lenzi
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